Sonntag 20. August 2017

9. August 2017 - Nachrichten am Morgen

Im Norden Namibias ist ein israelischer Tourist ums Leben gekommen, nachdem sich sein Wagen überschlagen hatte. Laut Presseagentur NAMPA wurden drei Insassen verletzt. Demnach waren die vier Touristen im Alter von 66 bis 73 Jahren in einem Doppelkabiner-Bakkie auf der Straße von Oshikuku nach Oshakati unterwegs. Laut Polizei hat der Fahrer versucht, einem Esel auszuweichen, und die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

 

Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist weiterhin im Amt. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, ist das Misstrauensvotum gegen den 75-Jährigen im Parlament gestern trotz geheimer Abstimmung gescheitert. Demnach waren 177 Abgeordnete für den Antrag; benötigt wurden jedoch 201 Stimmen. 198 der insgesamt 384 abstimmenden Abgeordneten waren gegen den Antrag, neun enthielten sich. Dennoch zeigt das Ergebnis, dass der Widerstand gegen Zuma auch in der eigenen Partei des ANC wächst. Es war bereits das siebte Misstrauensvotum. Zuma wird Korruption und Machtmissbrauch vorgeworfen.

Das Finanzministerium lehnt eine Bitte des staatlichen Straßenbau-Unternehmens RCC um Gelder für die Zahlung von Gehältern ab. Das habe der amtierende RCC-Chef Seth Herunga erklärt, berichtet der Namibian. Man habe mit Unterstützung des Ministeriums für Öffentliche Arbeiten um sieben Millionen Namibia Dollar gebeten, sei jedoch abgewiesen worden. Zuvor hatte die RCC bereits erfolglos bei der Nationalen Planungs-Kommission NPC angeklopft. Der Staatsbetrieb schuldet seinen rund 400 Mitarbeitern noch das Gehalt für Juli und wird wohl auch das August-Gehalt nicht zahlen können. Die Regierung berät über eine Schließung des Betriebes. Für die Rettung werden 300 Millionen Namibia Dollar benötigt.

Nordkorea droht den USA mit einem Raketenangriff. Man ziehe den Beschuss der Luftwaffenbasis auf der amerikanischen Pazifikinsel Guam ernsthaft in Erwägung, hieß es aus Pjöngjang. Und weiter: die USA sollten ihre Provokationen unterlassen, andernfalls sei man zu einer militärischen Entscheidung gezwungen. Laut einem Bericht der Washington Post ist Nordkorea inzwischen in der Lage Raketen mit Atomsprengköpfen zu bestücken. US-Präsident Trump drohte seinerseits mit einer Reaktion wie sie die Welt noch nicht gesehen habe.

In der Umgebung von Kalkfeld sind zwei Elefanten zu Problemtieren erklärt und zum Abschuss freigegeben worden. Farmer und Jäger eines Trophäenjagd-Anbieters seien dabei, die Tiere aufzuspüren, meldet die Presseagentur NAMPA unter Berufung auf das Umweltministerium. Von den Trophäengebühren von 100.000 Namibia Dollar pro Elefant würden die Farmer der Gegend entschädigt. Der Rest fließe in den Wildprodukt-Fonds der Regierung und komme dem Naturschutz zugute. Einem Farmer zufolge halten sich rund 40 Elefanten in der Gegend auf und haben auf einem Dutzend Farmen Tränken und Zäune beschädigt.

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