Montag 18. März 2019

9. Januar 2019 - Nachrichten am Morgen

Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller hat seinen geplanten Besuch in Namibia abgesagt. Grund war laut Online-Ausgabe der Tagesschau eine Panne seiner Regierungsmaschine in der malawischen Hauptstadt Lilongwe. Die Botschaften hätten es zwar geschafft, Müller und seine Delegation per Linienflug am Montagnachmittag nach Sambia zu bringen. Doch der Weiterflug nach Namibia hätte später als geplant stattgefunden. Eine daher nötige Verlegung der Gespräche in Windhoek von heute Vormittag auf den Nachmittag habe sich als zu kompliziert erwiesen. Namibia galt als Höhepunkt von Müllers Afrikareise. Hauptthema war die Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit. Unklar war laut tagesschau.de jedoch bis zuletzt, ob Müller Präsident Hage Geingob, Vizepräsident Nangolo Mbumba oder Parlamentspräsident Peter Katjavivi treffen würde.

Für das Abladen von Mangan-Erz im Hafen von Lüderitz hat das Umweltministerium eine vorläufige Umweltfreigabe erteilt. Das habe die Hafenbehörde NamPort auf Nachfrage betont, berichtet die Allgemeine Zeitung. Man habe vorher eine Analyse der Risiken vorgenommen. Bewohner des Ortes beklagen nun, dass Wasser mit Manganstaub in die Bucht fließt. Die Fracht sei beim Abladen mit Wasser bespritzt worden. Das Mangan-Erz aus Südafrika wird in einer Halle auf dem Hafengelände gelagert. Erz-Frachten, die zuvor offenbar illegal und unter Bildung großer Staubwolken am Ortsrand deponiert worden waren, müssen dort entfernt werden. Zwei Unternehmen aus Südafrika wollen je 30.000 Tonnen Mangan-Erz im Monat über Lüderitz verschiffen.

Im Swakopmunder Stadtteil Kramersdorf sind vier Touristen ausgeraubt worden. Laut Allgemeiner Zeitung waren sie am Montagabend gegen 21.00 Uhr zu Fuß unterwegs, als an der Kreuzung der Straßen Anton Lubowski und Lüderitz vier Männer aus einem silbernen VW Polo stiegen. Die Männer hätten ihnen eine Kamera, eine Handtasche und einen Rucksack entrissen und seien dann mit dem Wagen geflohen. Die von Anwohnern alarmierte Nachbarschaftswache verfolgte den Polo, verlor ihn aber in Modesa aus den Augen. Eine Touristin wurde im Gerangel leicht verletzt. Wenige Tage zuvor hatten laut AZ zwei Unbekannte an derselben Stelle einer Einwohnerin eine Handtasche entrissen und waren zu Fuß geflüchtet.

Das Umweltministerium schuldet Mitarbeitern in der Region Sambesi offenbar Zahlungen für Überstunden und Reisekosten in Millionenhöhe. Betroffen seien rund 70 Angestellte in den Büros des Ministeriums sowie den Nationalparks der Region, berichtet der Namibian unter Berufung auf einen anonymen Insider. Die Mitarbeiter hätten seit 2016 weder Reisekosten-Erstattung noch Camping-Zulage und Überstunden-Ausgleich erhalten. Die ausstehenden Zahlungen betragen laut Bericht insgesamt rund 2,3 Millionen Namibia Dollar. Das Ministerium verwies auf finanzielle Engpässe. Betroffen seien nicht nur Mitarbeiter in der Region Sambesi, sondern im ganzen Land.

US-Präsident Trump hat seine Pläne für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko verteidigt. In einer Rede an die Nation sprach er von einer Sicherheitskrise und forderte die Demokraten auf, seinem Haushaltsentwurf zuzustimmen. Dann könnten auch die derzeit stillgelegten US-Bundesbehörden die Arbeit wiederaufnehmen, so Trump

Nach dem großangelegten Datenklau in Deutschland hat die EU-Kommission zu mehr Zusammenarbeit der europäischen Sicherheitsbehörden aufgerufen. Der Skandal in Deutschland sei ein treffenden Beispiel für die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität - sagte EU-Sicherheitskommissar King der Zeitung "Die Welt".


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok