Mittwoch 22. November 2017

9. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Der abgesetzte simbabwische Vizepräsident Emmerson Mnangagwa hat zum friedlichen Kampf gegen Langzeitpräsident Robert Mugabe aufgerufen. Er verurteile die Übernahme der regierenden ZANU-PF als eine Familienpartei der Mugabes aufs Schärfste. Für ihn bedeute dieses aber nicht das politische Ende, betonte Mnangagwa. Die wahren Sprecher des simbabwischen Volkes innerhalb der Partei seien nun aufgerufen im Sinne der Menschen einen Machtwechsel einzuleiten, hieß es weiter. Mnangagwa und seine Familie befinden sich seit der Absetzung vor einigen Tagen an unbekanntem Ort im Ausland im Exil.

“Forty Salini Namibia” zahlt den im Juni 2016 suspendierten Arbeiten ihr Gehalt aus. Darauf verständigte sich das Unternehmen, das für den Bau von Namibias größtem Staudamm verantwortlich ist, mit der zuständigen Gewerkschaft MANWU. Die Arbeiter wurden, nachdem sie wegen schlechter Arbeitsbedingungen demonstriert hatten, bei vollen Bezügen suspendiert. Das Namibisch-italienische Unternehmen stellte jedoch die Zahlungen nach sechs Monaten ein, hieß es. Diese erhalten nun nachträglich und auch in Zukunft ihre vollen Bezüge.

Am zweiten Tag seines China-Besuchs haben US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jingping gemeinsame Handelsvereinbarungen im Volumen von über 250 Milliarden Dollar unterschrieben. Weiteres Thema des Treffens ist die Bedrohung durch Nordkorea. Trump erhofft sich, dass China seine Beziehungen nutzt, um Kim Jong Un dazu zu bringen, sein Atomprogramm zu stoppen.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat ihre Untersuchungen gegen Katar wegen der verheerenden Lage ausländischer Arbeiter in dem Golfstaat offiziell beendet. Die eingeführten Reformen seien eine "sehr ermutigende Entwicklung", so das Fazit. Nach Berichten über die sklavenähnlichen Zustände auf den Großbaustellen für die Fußball-WM 2022 hatte die ILO vor drei Jahren Untersuchungen eingeleitet.

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