Samstag 15. Dezember 2018

9. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Die Zahl der Unfälle, Verletzten und vor allem Toten auf Namibias Straßen in diesem Jahr ist weiterhin deutlich rückläufig. So waren in 2018 bisher 406 Verkehrstote zu beklagen. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als 30 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig ging die Gesamtunfallzahl von knapp 3140 auf 2820 zurück. Mit etwas mehr als 4550 Verletzten gab es fast 20 Prozent weniger Verletzungen im Straßenverkehr als 2017.

Freilaufendes Nutzvieh wird zu einem immer größeren Problem an den Nationalstraßen des Landes. Die Polizei will deshalb vermehrt dagegen vorgehen und Strafen aussprechen. Zuletzt war in der vergangenen Nacht ein Fahrzeug in ein Rind auf der B1 zwischen Otjiwarongo und Otavi gefahren. Der Fahrer trug keine Verletzungen davon. Vermehrt, vor allem in Dürrezeiten, lassen Farmer ihr Nutzvieh am Straßenrand grasen. Dies sei zwar grundsätzlich erlaube, jedoch gäbe es eine Strafe von 1000 Namibia Dollar sofern kein Hirte vor Ort ist.

Die EU-Umweltminister beraten in Luxemburg über künftige Klimaschutzvorgaben für Autos. Das Europaparlament verlangt, dass Neuwagen ab 2030 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen. Die Kommission schlägt vor, die Emissionen um 30 Prozent zu reduzieren - das hält auch Deutschland für machbar. Die österreichische Ratspräsidentschaft schlägt einen Mittelwert vor. Es wird ein zähes Ringen erwartet.

Das Berliner Verwaltungsgericht verhandelt abschließend über Dieselfahrverbote. Geklagt hat die Deutsche Umwelthilfe. Sie hält die bisherigen Luftreinhaltemaßnahmen für nicht ausreichend und fordert, die gesamte Innenstadt für ältere Dieselfahrzeuge zu sperren. Die Verkehrssenatorin setzt auf Tempo-30-Zonen, sauberere Busse und Hybrid-Taxis. Sie prüft aber offenbar schon Fahrverbote für 20 Straßen, darunter mehrere wichtige Verkehrsachsen.


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