Samstag 15. Dezember 2018

9. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Air Namibia hat ausführlich Stellung zur Festsetzung eines Flugzeugs vergangene Woche in Simbabwe bezogen. Hintergrund der Festsetzung sei eine Klage von fünf Simbabwern, denen Air Namibia den Zugang zum Flugzeug vor mehr als einem halben Jahr auf Anraten deutscher Behörden verweigert hatte. Die Familie wollte von Simbabwe über Namibia und Deutschland in die Türkei reisen. Ein Visum für Deutschland lag den Angaben von Air Namibia nach nicht vor. Die Familie verlangt einen Schadensersatz von umgerechnet 14,5 Millionen Namibia Dollar. Zur Absicherung haben die simbabwischen Behörden, obwohl es sich um ein laufendes Verfahren handele, eine von Air Namibia geleaste Maschine der Westair festgesetzt

Air Namibia wird vorerst bis Ende des Monats keine Ziele in Simbabwe anfliegen. Hintergrund ist eine gerichtliche Auseinandersetzung in Simbabwe, wobei Air Namibia die erneute Festsetzung von Flugzeugen drohen könnte. Deshalb wird die Verbindung in die simbabwische Hauptstadt Harare ersatzlos gestrichen. Anstatt Victoria Falls wird auf der anderen Seite der Viktoriafälle nach Livingstone in Sambia geflogen. Diese Regelung gilt laut Air Namibia bis mindestens 27. Oktober.

Die Namibia Airports Company geht gerichtlich gegen eine Entscheidung ihres ehemaligen Vorstandes vor. Ob der Ausbau des Flughafens Ondangwa für mehr als 210 Millionen Namibia Dollar durchgeführt wird, soll womöglich aber erst Mitte 2019 fallen. Der Vorsitzende Richter werde sich aber bemühen ein Urteil vorher zu fällen, hieß es. Es geht um eine Vorstandsentscheidung der NAC aus dem Jahr 2016, wonach der Auftrag für den Ausbau an eine chinesische Firmen gehen soll. Der gesamte Vergabeprozess sei aber undurchsichtig und nicht gemäß den Richtlinien des staatlichen Unternehmens geschehen. Man wolle nun, dass das Gericht den Vertrag für Null und Nichtig erkläre, betonte der heutige Interims-Chef der NAC.

In Südafrika gerät Staatspräsident Cyril Ramaphosa immer mehr unter Druck. Nach dem Wunsch von Finanzminister Nhlanhla Nene ihn von seinen Aufgaben zu entbinden, fordert nun die oppositionelle EFF die umgehende Entlassung von Nene. Er sei für die Regierung und das Land nicht mehr tragbar, sagte EFF-Chef Julius Malema. Zudem habe sich Ramaphosa mitschuldig gemacht, da bereits frühzeitig Verstrickungen zwischen Nene und der umstrittenen Familie Gupta publik geworden seien. Nene sei aber vor allem auch von den Medien zu einer Art „Held“ hochstilisiert worden. – Indessen hat Südafrika weiterhin mit dem längsten Abschwung der Wirtschaft seit 1945 zu kämpfen. Das Land befinde sich faktisch seit Dezember 2013 in einem Abschwung, heißt es vom Centre for Risk Analysis.

Die im US-Bundesstaat New York verunglückte Stretch-Limousine hätte gar nicht fahren düfen. Laut Polizei war der Wagen bei einer Inspektion durchgefallen. Zudem besaß der Chauffeur nicht den notwendigen Führerschein. Die mit Limousine war über eine Straßenkreuzung gerast und auf einem Parkplatz auf ein abgestelltes Auto geprallt. 20 Menschen starben.


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