Freitag 20. September 2019

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9. September 2019 - Nachrichten am Morgen

Die regierende SWAPO hat am Wochenende ihre Parteiliste für die anstehenden Wahlen aufgestellt. Die Partei hält an ihrem „Zebrakonzept“ von 50 Prozent Frauen fest. Die Liste führt Vize-Premier- und Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah an. Überraschend weit vorne auf der Liste sind Umweltminister Pohamba Shifeta, Energieminister Tom Alweendo und Innenminister Frans Kapofi. Über exzellente Resultate und eine immense Rückendeckung können sich auch Finanzminister Calle Schlettwein auf Listenplatz 11 und Leon Jooste, Minister für Staatsunternehmen, freuen. Nicht mehr dabei sind unter anderem Pendukeni Iivula-Ithana and Jerry Ekandjo.

Bei einem Verkehrsunfall eines Busses mit 15 deutschen Touristen an Bord ist eine Reisende ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Region Kavango-Ost. Ersten polizeilichen Ermittlungen nach erfasste ein Pkw den Bus frontal, ehe beide Fahrzeuge ins Schleudern gerieten. Zahlreiche weitere Reisend ein dem Bus sollen Verletzungen davongetragen haben, viele davon schwere. Weitere Einzelheiten zu dem Unfall wurden indessen noch nicht offiziell bekanntgegeben.

Die Aufsichtsratsvorsitzende von Air Namibia, Dee Sauls-Deckenbrock und ihre Vizevorsitzende Nangula Kauluma sind mit sofortiger Wirkung von ihren Posten zurückgetreten. Dies teilte die staatliche Fluggesellschaft mit. Den Angaben nach sei die Tätigkeit für Air Namibia nicht mehr mit ihren zunehmenden privatwirtschaftlichen Aufgaben und aus persönlichen Gründen vereinbar. Unbestätigten Angaben hingegen nach, konnten sich die beiden nicht mit dem neuen Kurs von Air Namibia und dem Einsatz von Leon Jooste, Minister für Staatsunternehmen, der einen Abwicklung der Airline oder eine strategische Partnerschaft mit unter anderem Lufthansa vorsieht, anfreunden.

Das Veterinärbüro des Landwirtschaftsministeriums hat annähernd fünf Tonnen Hühnerfleisch vernichten lassen. Dieses war aus den USA über Südafrika nach Namibia eingeführt worden. Es ist davon die Rede, dass möglicherweise das Haltbarkeitsdatum manipuliert worden war. So habe es offizielle Aufkleber mit einem Verfalldatum von Januar dieses Jahrs gegeben. Auf einem zweiten Sticker, der nicht offiziell gewesen sei, war von Februar kommenden Jahres die Rede. Die Lieferung von 4850 Kilogramm sei bereits Ende Juni sichergestellt und dann zwei Monate später vernichtet worden.

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