Sonntag 20. August 2017

19. Juli 2017 - Tourismus-Treff

Das Verständnis vom „Dienst am Kunden” ist auch im namibischen Tourismussektor nicht ausreichend ausgebildet. Darauf wies Staatspräsident Hage Geingob kürzlich hin. Als Beispiel nannte er das Empfangskomitee der Einreisebeamten am Flughafen. Es könne nicht sein, dass Touristen, die Gast in Namibia sind, nach einem anstrengenden Flug nicht von einem Lächeln begrüßt würden. Namibia erlebe derzeit einen Tourismusboom, der aber durch guten Dienst und freundliches Auftreten noch deutlich besser ausfallen könnte.

Das boomende Kreuzfahrtgeschäft soll in Zukunft von mehreren Staaten in Afrika gemeinsam angegangen werden. Dies ist das Ergebnis eines Workshops zu dem Thema, der auf den Seychellen stattfand. Hieran nahmen neben den Gastgebern auch Namibia, Kenia, Mauritius, Südafrika und Sambia teil. Auch Uganda war, trotz mangels einer Meeresküste, vertreten. Wenig werde bisher in den Staaten dafür getan Kreuzfahrtschiffe in großem Stile anzulocken. Dies will die „Cruise Indian Ocean Association” nun ändern. Einzig und alleine Kenia sorge aber derzeit mit dem Bau eines “Cruise Terminals” in Mombasa für die nötige Infrastruktur.

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