Dienstag 21. November 2017

5. April 2017 - Tourismus-Treff

Trotz eines Tourismusbooms 2016, der auch in den ersten Monaten dieses Jahres angehalten gaben soll, liefert der „FNB/FENATA Travel Index“ nun ernüchternde Zahlen. So ist dieser im letzten Quartal des Vorjahres um 7,5 Prozent zurückgegangen. Der Indexzuwachs 2016 habe deshalb nur 1,6 Prozent betragen. Die allgemeinwirtschaftliche Lage und der erstarkende Namibia Dollar hätten hierzu vor allem beigetragen. Der Ausblick sei jedoch, bis auf die Währungsschwankungen, sehr positiv zu bewerten.

Die Eintrittspreise für staatliche Schutzgebiete in Namibia könnten in naher Zukunft angehoben werden. Das Umwelt- und Tourismusministerium habe bereits den Prozess zur Überprüfung der seit Jahren stabilen Preise für Permits eingeleitet. Ziel sei es diese anzuheben. Es wurde darauf hingewiesen, dass die zusätzlichen Einnahmen aber grundsätzlich dem Finanzministerium zufließen und somit nicht unmittelbar und direkt zum Beispiel im Kampf gegen die Wilderei eingesetzt werden könnten. – In Namibia kosten für Ausländer die Nationalparks 40 bzw. 80 Namibia Dollar pro Tag, was etwa 4 bis 7 US-Dollar entspricht. In Südafrika werden zwischen 8 und 25 US-Dollar, in Kenia 22 bis 60 US-Dollar und in Tansania zwischen 30 und 100 US-Dollar pro Tag verlangt.

Werbung