2017

05.05.2017 – Nachirchten des Tages

todayMai 5, 2017

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Der Motorvehicle Accident Fund (MVA) verstärkt in den nächsten 30 Tagen seine Strassensicherheitskampgane in den Regionen Kavango West und Ost, Khomas, Erongo, Oshana, Otjozondjupa und Hardap. Dieses folgt einer Zunahme in Autounfällen mit Toten und Verletzten in den letzten Tagen. Bei verschiedenen Strassenkontrollen wird auf die Sicherheit von Passagieren und Kindern aufmerksam gemacht. Polizisten werden unter anderem das Tragen von Sicherheitsgurten kontrollieren und die Fahrtauglichkeit von Fahrzeugen überprüfen. Auch werden stichprobenartig Alkoholtests durchgeführt. Die Oeffentlichkeit wird gebeten, Autounfälle dem MVA unter der 081 9682 zu melden. Der MVA wird dann die Krankenwagen und die Polizei entsenden. Heute bis 22h00 wird der MVA im Rahmen der „Opotuli Road Safety Campaign“ verstärkt bei der Polizeikontrolle zwischen Windhoek und Okahandja im Einsatz sein.

Die Identität von fünf der fünfzehn Personen, die am vergangenen Sonntag bei einem Horrorcrash etwa 85 Kilometer südlich von Otjiwarongo ums Leben kamen, wurde von Familienangehörigen bestätigt. Ein Iveco Bus und ein Bakkie kollidierten frontal, nachdem angeblich eines der Fahrzeuge versuchte, ein anderes Fahrzeug zu überholen. Laut der Pressesprecherin der namibischen Polizei, Maureen Mbeha, wurden die 14 Ueberlebenden entweder aus dem Bus geschleudert, oder von Personen aus dem Fahrzeug gezogen, bevor es in Flammen aufging. 10 Personen verbrannten in dem Bus bis zur Unkenntlichkeit und müssen mittels forensischer Tests indentifiziert werden. Die polizeilichen Untersuchungen dauern an.

Die Untersuchungen zu betrügerischen Aktivitäten einer Angestelltin des Bildungsministerium zwischen 2013 und September 2016 wurden abgeschlossen. Die Verdächtige, deren Identität noch nicht veröffentlich werden darf bis sie vor Gericht erschienen ist, soll mehr als 11 Millionen Namibia Dollar veruntreut haben. Laut einem vorläufigen Untersuchungsbericht soll sie Passwörter ihrer Kollegen genutzt haben, um elektronische Banküberweisungen auf verschiedene Bankkonten von Lehrern zu tätigen. Die Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa wird sich in Kürze zu diesem Fall äussern.

Die Anti-Korruptions-Kommission (ACC) [engl.] hat einen Mitarbeiter desOrtsrates von Karibib wegen illegaler Zuteilung von Grundstücken verhaftet.Laut Presseagentur Nampa [dt.] erschien der 52-jährige Jafet Garoeb am Dienstag im Magistratsgericht und wurde gegen3.000 Namibia Dollar Kaution freigelassen. Garoeb soll ohne Auftrag desOrtsrates Grundstücke zugeteilt und dafür Geld erhalten haben. Laut ACC hater Zuteilungs-Briefe des Ministeriums für städtische Entwicklung gefälschtund an Personen ausgestellt, die nicht auf der Zuteilungsliste desMinisteriums standen. Die Vergehen wurden der ACC offenbar bereits im Jahr2013 gemeldet.

 Hunderte so genannter Struggle Kids haben in einer Demonstration in Windhoekeinen Ausbildungsplatz gefordert. Wie die Presseagentur Nampa [dt.] meldet,versammelten sich am Dienstag rund 350 Kinder des Befreiungskampfes vor demMinisterium für Jugend und nationalen Dienst. Einem Sprecher der Gruppezufolge protestierten sie dagegen, dass ihr Antrag auf einen Platz imAusbildungsprogramm abgelehnt wurde. Das Programm beginnt im Juni. Bislanghatte sich die Gruppe stets gegen eine Ausbildung gesträubt und stattdessenJobs im Staatsdienst gefordert. Mehr als 200 Struggle Kids, die einegrundlegende Ausbildung absolviert hatten, waren kürzlich von der Regierungangestellt worden.

 Am Cassinga-Tag sollten Namibier sich darauf besinnen, dass dieUnabhängigkeit mit großen Opfern errungen wurde. Das habe die Gouverneurinder Region Khomas, Laura McLeod-Katjirua, gestern im UNPlazain Katutura erklärt, meldet die Presseagentur Nampa. ZurGedenkveranstaltung waren nur rund 200 Menschen gekommen. Überlebende desMassakers von Cassinga zündeten Kerzen an. – Am 4. Mai 1978 waren beiAngriffen der südafrikanischen Luftwaffe auf Flüchtlingslager der Swapo in Angola rund 1.000 Namibier getötet worden.

 Mitarbeiter des staatlichen Straßenbau-Unternehmens RCC im SüdenNamibias haben ihre Gehälter noch nicht erhalten. Die Roads ContractorCompany habe die betroffenen Mitarbeiter bislang nicht einmal informiert,teilte die Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes (PSUN)lautNamibian mit. Im vergangenen Jahr hatte es bereits über Monate hinwegverzögerte Gehaltszahlungen gegeben. Damals gab die RCC technische Problemeals Grund an, ohne Details zu nennen.

Geschrieben von: Redaktion

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