2016

1. Januar 2016 – Nachrichten am Abend

todayJanuar 1, 2016

Hintergrund
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Eine schwere Explosion hat das Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul erschüttert. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, offenbar sei ein bei Ausländern beliebtes Restaurant angegriffen worden. Er berief sich bei seinen Aussagen auf die ersten ihm vorliegenden Informationen. Angaben über Verletzte oder Tote liegen noch nicht vor. In den letzten Wochen hatten die radikalislamischen Taliban zwei Anschläge in Kabul und in der Nähe der Hauptstadt verübt.

Bei einem Bootsunglück auf dem Nil sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Die ägyptischen Rettungskräfte suchten nach Überlebenden, nachdem die Fähre nördlich von Kairo gekentert war. Laut amtlicher Nachrichtenagentur hatte das Boot keine Zulassung. Der Provinzgouverneur sagte, das Boot sei zu klein gewesen für diese Anzahl an Menschen.

In der israelischen Metropole Tel Aviv hat ein Unbekannter in einer Bar zwei Menschen erschossen. Mindestens fünf weitere Menschen seien durch die Schüsse verletzt worden, gab die Polizei bekannt. Nach dem flüchtigen Täter läuft eine Großfahndung. Ob die Tat womöglich einen terroristischen Hintergrund hat, versuchen die Ermittler jetzt herauszufinden.

Weltweit gab es bei Silvesterfeiern angesichts der Terror-Bedrohung erhöhte Sicherheits-Vorkehrungen. In New York waren 6.000 Polizisten im Sonder-Einsatz, so viele wie noch nie. Zuvor war ein 25-Jähriger festgenommen worden, der offenbar einen Anschlag geplant hatte. In Brüssel waren alle öffentlichen Feiern komplett abgesagt worden, in Paris wurden sie eingeschränkt. In Moskau wurde der berühmte Rote Platz in der Silvesternacht erstmals für die Öffentlichkeit gesperrt.

Im Kampf gegen Smog in Neu Delhi hat die indische Hauptstadt zu drastischen Maßnahmen gegen den Autoverkehr gegriffen. In den nächsten zwei Wochen herrscht für jedes zweite Auto Fahrverbot. Neu Delhi ist laut Weltgesundheitsorganisation die Stadt mit der stärksten Luftverschmutzung der Welt. In der Metropole mit 8,5 Millionen Fahrzeugen überstieg die Feinstaubbelastung die WHO-Grenzwerte zuletzt um mehr als das Zehnfache.

Nach dem schweren Sturm auf der Nordsee entspannt sich die Lage allmählich. Das Hochwasser in England und Wales geht langsam zurück und die Temperaturen am Nordpol fallen am Wochenende wieder deutlich unter den Gefrierpunkt. Sturmtief „Frank“ hatte in den vergangenen Tagen mehrere Tote gefordert. Unter anderem wurde ein Arbeiter auf einer Bohrinsel getötet, in Schottland verunglückte ein Kajakfahrer und vor der norwegischen Küste musste ein führerloser Frachtkahn wieder eingefangen werden.

Geschrieben von: Redaktion

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