2016

1. Oktober 2016 – Nachrichten am Morgen

todayOktober 1, 2016

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Der UN-Sicherheitsrat hat in der Nacht über einen Resolutionsentwurf für eine Kampfpause im syrischen Aleppo debattiert. Der Entwurf aus Frankreich sieht vor, dass es wieder eine Feuerpause gibt, damit die Bewohner von Aleppo mit Hilfsgütern versorgt werden können. Alle syrischen und russischen Kampfflugzeuge sollen daher am Boden bleiben. Allerdings ist ungewiss, ob es tatsächlich dazu kommt – in Gesprächen zwischen den USA und Russland gab es keine Einigung. Russland spricht von einem Anti-Terror-Einsatz und will die Angriffe auf Aleppo fortsetzen.

Nach dem neuesten Ermittlungsbericht zum Abschuss des Fluges MH17 über der Ostukraine vor zwei Jahren wird der Ton zwischen Russland und den Niederlanden rauer. Das russische Außenministerium hat den niederländischen Botschafter einbestellt. Ihm soll klar gemacht werden, warum Russland die Ermittlungsergebnisse ablehnt. Die Ermittler kommen laut Bericht zu dem Ergebnis, dass Russland am Abschuss des Flugzeuges beteiligt war.

In Paris ist ein 29-Jähriger Franzose zu vier Jahren Haft verurteilt worden, weil er im Kurzmitteilungsdienst Telegram versucht haben soll, einen Mann zu einem Attentat anzustacheln. Zwei Jahre der Haftstrafe wurden auf Bewährung ausgesetzt. Der Anwalt des 29-jährigen Angeklagten bezeichnete die Strafe als unangemessen – sein Mandant stelle „keinerlei Gefahr“ dar. Der Angeklagte hatte zuvor vergeblich beteuert, es habe sich nur um einen Scherz gehandelt.

Im Kampf gegen Fluchtursachen hat die Bundesregierung in den Krisenregionen um Syrien und den Irak tausende Arbeitsplätze geschaffen. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe schreiben, spricht man im Entwicklungsministerium von fast 34.000 neuen Jobs in den vergangenen Monaten – bis zum Jahresende sollen es 50.000 sein. Geschaffen wurden sie demnach mit einem Programm, das 200 Millionen Euro umfasst. Von dem Geld werden die Gehälter bezahlt, damit die Menschen in den Krisenregionen eine Bleibeperspektive haben.

Die Deutsche Bank kann auf eine weit geringere Strafzahlung in den USA hoffen als bislang befürchtet. Die Strafe für unlautere Geschäfte soll von 14 auf 5,4 Milliarden Dollar reduziert werden, heißt es aus gut informierten Kreisen. Die Deutsche Bank wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Aktie schnellte nach den Berichten wieder in die Höhe, nachdem der Kurs gestern zwischenzeitlich auf unter 10 Euro gesunken war.

Geschrieben von: Redaktion

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