2018

11. Dezember 2018 – Nachrichten am Mittag

todayDezember 11, 2018

share close

Namibia war 2016 das achtgefährlichste Land im Straßenverkehr. Dies geht aus dem aktuellen „Global Status Report on Road Safety 2018“ der Weltgesundheits-Organisation WHO hervor. Demnach geht die WHO für 2016 in Namibia von 754 Opfern im Straßenverkehr aus. Dies entspräche etwa 30 Todesopfern pro 100.000 Einwohner. Die Negativliste führt das westafrikanische Liberia mit etwa 36 Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner an. Es folgen St. Lucia in der Karibik mit knapp 35,5 sowie Burundi und Simbabwe mit knapp 35.- Laut Zahlen des namibischen Verkehrsunfalls-Fonds MVA lag die Zahl der Verkehrstoten 2017 zwischen Januar und Anfang Dezember bei knapp 700, in diesem Jahr bei weniger als 500.

In Simbabwe haben, unbestätigten Angaben nach, Staatspräsident Emmerson Mnangagwa und Oppositionsführer Nelson Chamisa erstmals direkte Gespräche zur Zukunft des Landes aufgenommen. Chamisa und seine Partei MDC fordern seit Wochen Gespräche und eine Regierung der nationalen Versöhnung. Simbabwe wird seit den Wahlen im Juli von einer Knappheit an Devisen, Lebensmitteln, Medikamente und Treibstoff heimgesucht. – Indessen hat auch der südafrikanische Ex-Präsident Kgalema Motlanthe angeboten zwischen Mnangagwa und Chamisa zu vermitteln.

Brasilien wird sich unter seinem künftigen Präsidenten Bolsonaro aus dem UN-Migrationspakt zurückziehen. Wie es vom designierten brasilianischen Außenminister hieß, sei die Vereinbarung ungeeignet, um mit Migration umzugehen. Der künftige brasilianische Präsident Bolsonaro gilt in Sachen Einwanderung als rechter Hardliner.

Mosambik hat zwischen 2015 und 2017 umgerechnet satte 220 Millionen Euro für Kartei-Leichen im öffentlichen Dienst ausgegeben. Bei einer Kontrolle wurden rund 30.000 Geister-Beamte entdeckt – ein Teil der Beschäftigten auf der staatlichen Gehaltsliste ist bereits tot oder war einfach nur erfunden.

Geschrieben von: Redaktion

Rate it

Vorheriger Beitrag

2018

11. Dezember 2018 – Nachrichten am Morgen

Die internationale Rating-Agentur Moody's sieht die Kreditwürdigkeit Namibias weiterhin auf Ramschniveau. Man bleibe bei der Einstufung in die Kategorie Ba1 und beim negativen Ausblick, teilte Moody's laut Presseagentur NAMPA am Samstag mit. Trotz des Sparkurses der Regierung zur Konsolidierung der Finanzen bleibe Namibia anfällig für wirtschaftliche und finanzielle Einbrüche. Als Risiken sieht Moody's ein gedämpftes Wachstum der Wirtschaft in Südafrika, einen Wertverlust des südafrikanischen Rand und niedrigere Einnahmen aus der Zollunion SACU. Für das kommende Jahr erwartet die Rating-Agentur ein […]

todayDezember 11, 2018


0%