2019

13. Dezember 2019 – Nachrichten am Abend

todayDezember 13, 2019

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Im Nachbarland Südafrika wächst der Unmut und die Kritik gegen die Regierung wegen der Stromkrise. Auch heute kommt es in Südafrika wieder zum sogenannten „Load Shedding“. Oppositionsführer der Democratic Alliance DA, John Steenhuisen, kritisierte die Regierung stark – es sei unfassbar, dass das Parlament in den Weihnachtsurlaub aufgebrochen sei, obwohl das Land vor einer Krise steht. Er kritisierte weiterhin Präsident Ramaphosa dass dieser nicht hart genug durchgreift bei der Stromkrise, und nicht erkannt habe in welcher prekären Situation Südafrika sich befindet. Unteranderem rief er die Regierung dazu auf endlich private Stromgesellschaften es zu erlauben, Strom in Südafrika zu erzeugen.

Im Staatskrankenhaus in Opuwo gibt es seit April 2019 keine Reinigungsmittel mehr. Laut der Nachrichtenagentur Nampa, fehlt es unteranderem an Besen, Latexhandschuhe, Seife, Waschpulver und an Desinfektionsmittel. Die Situation ist mittlerweile so gravierend, dass Krankenschwestern und Doktoren aus eigener Tasche diese Mittel kaufen. Obwohl alles Machbare getan werde, sei es nicht möglich die Hygienestandards zu gewährleisten. Angaben zufolge haben andere staatliche Krankenhäuser, Kliniken und Heime in der Region Kunene mit dem gleichen Problem zu kämpfen. Trotz Bestellungen beim Ministerium, werden diese Mittel einfach nicht geliefert. Das Gesundheitsministerium dementiert zum stärksten diese Anschuldigungen.

Geschrieben von: Redaktion

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13. Dezember 2019 – Nachrichten am Mittag

Im sogenannten "Fishrot"-Skandal befassen sich namibischer Ermittler derzeit mit der Zuteilung von Fischfangquoten über 900 Millionen Namibia Dollar in den Jahren 2014 bis 2019, die an das staatliche Unternehmen Fishcor gingen. Dies bestätigten in die Ermittlungen involvierte Personen laut dem Namibian. Von der knapp einer Milliarde Dollar sollen mindestens 100 Millionen an Bestechungsgeldern geflossen sein. Dieser Betrag könne auch bis zu 300 Millionen Namibia Dollar betragen, heißt es. Hinzu kämen die etwa 150 Millionen Namibia Dollar an Bestechungsgeldern, die im […]

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