2020

16. November 2020 – Nachrichten am Nachmittag

todayNovember 16, 2020

Hintergrund
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Die täglichen Coronazahlen in Namibia steigen tendenziell weiter leicht an. Mit 47 neuen Fällen bei knapp 650 Tests ist die Positivquote mit nahezu sieben Prozent relativ hoch. 14 von 18 Fällen aus Rehoboth sind Kontaktpersonen, alle acht Fälle aus Rundu stammen aus der örtlichen Gewahrsamszelle. 163 weitere Personen gelten als geheilt, so dass die Aktivfallzahl weiter deutlich auf nun 572 Fälle gesunken ist. Die 7-Tages-Inzidenz ist weiter auf 13 gestiegen, während diese vor vier Tagen noch bei 9 lag.

Die Wahlkommission ECN geht davon aus, dass die diesjährigen Regional- und Kommunalwahlen deutlich mehr Wähler anlocken werde als in den vergangenen Jahrzehnten. Die politische Landschaft habe sich deutlich geändert, so ECN-Kommunikationsmanagerin Lina Ndengu. Man habe es mit deutlich mehr politischem Wissen und Interesse zu tun und die Parteienlandschaft habe viele neue Wahlmöglichkeiten hervorgebracht. Auch die deutlich steigende Anzahl junger, unabhängiger Kandidaten zeige ein gewachsenes Interesse an der Politik des Landes. Insgesamt nehmen alleine 31 Parteien und Bürgervereinigungen an den Wahlen am 25. November teil.

Hunderte Menschen haben am Wochenende in Katima Mulilo den drei durch botswanische Soldaten getöteten Namibiern und ihrer Mutter gedacht. Zuvor war es zu Zusammenstößen einiger Personen mit der Polizei gekommen, nachdem die Rückführung der sterblichen Überreste aus Botswana den Trauernden nach unnötig herausgezögert worden war. Heute ist eine weitere Trauerfeier im Heimatdorf der vier auf Impalila Island geplant. – Die drei Brüder waren vergangenes Wochenende von der botswanischen Armee wegen angeblicher Wilderei erschossen worden. Sie sollen namibischen Angaben nach hingegen nur fischen gewesen sein. Ihre Mutter starb wenig später an einem Shock. Eine gemeinsame Aufklärung wurde durch beide Staaten in Aussicht gestellt.

Geschrieben von: Redaktion

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16. November 2020 – FarmerNews

Die Milchwirtschaft in Namibia soll womöglich durch eine direkte Subvention vor dem Ruin bewahrt werden. Dies stellte Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein in Aussicht, nachdem er sich zuvor drei Mal binnen eines Monats mit Vertretern der Milchindustrie getroffen hatte. Die Subvention müsse an alle Milchprodukteunternehmen im Land fließen und dürfe ausnahmslos keinen Betrieb, auch nicht nördlich der Roten Linie, auslassen. Um eine solche Subvention auszuzahlen bedarf es langwieriger Prozesse im Kabinett und […]

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