2018

17. Dezember 2018 – Nachrichten am Mittag

todayDezember 17, 2018

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Der verstorbene Freiheitskämpfer und Gewerkschaftsfunktionär Petrus Ilonga erhält ein Staatsbegräbnis. Dies kündigte Staatspräsident Hage Geingob. Er werde auf dem Heldenacker am Südrand von Windhoek beigesetzt, sagte Geingob. Ilonga, der in der heutigen Region Omusati geboren wurde, war am 11. Dezember im Alter von 71 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Die Beisetzung soll am 22. Dezember stattfinden. Zuvor werden drei Tage lang, im Rahmen einer Staatstrauer, die Flaggen auf Halbmast wehen. Ilonga war laut Geingob eine herausragende Person des Freiheitskampfes und habe sein Leben lang den Menschen Namibias gedient. Ilonga hinterlässt seine Frau und neun Kinder.

Vor knapp einem halben Jahr wurde in Simbabwe gewählt und schon hat die regierende ZANU-PF ihren Präsidentschaftskandidaten für die Wahlen 2023 vorgestellt. Es wird erwartungsgemäß Staatspräsident Emmerson Mnangagwa ins Rennen geschickt. Der 76-Jährige hatte Ende vergangenen Jahres nach einem unblutigen Putsch die Amtsgeschäfte interimsmäßig übernommen. Ende Juli wurde er dann in einer umstrittenen Wahl zum Präsidenten gewählt. Er war ein treuer Gefolgsmann von Langzeit-Expräsident Robert Mugabe. Mnangagwa würde eine mögliche zweite Amtszeit im Alter von 80 Jahren antreten.

Nordkorea hat die jüngsten Strafmaßnahmen der US-Regierung gegen Pjöngjang verurteilt und Washington davor gewarnt, den Weg zu einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel „für immer zu blockieren“. In einer Erklärung der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur hieß es, Präsident Trump habe den Wunsch für bessere Beziehungen zu Pjöngjang zum Ausdruck gebracht – doch das US-Außenministerium sei darauf aus, die beiderseitigen Beziehungen auf das Niveau des vergangenen Jahres zurückzubringen. Zu meinen, Nordkorea würde durch Sanktionen und Druck auf seine Atomwaffen verzichten, sei die „größte Fehleinschätzung“.  

Geschrieben von: Redaktion

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17. Dezember 2018 – Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob hat Sicherheitsminister Charles Namoloh wegen dessen Aufruf im Namen der Veteranen heftig gerügt. Laut Namibian warfen er und sein Vorgänger Hifikepunye Pohamba Namoloh vor, das Staatsbegräbnis von PLAN-Kämpfer Matias Ndakolo für politische Statements zu missbrauchen. Als Minister habe er jederzeit Gelegenheit, im Kabinett auf Bedürfnisse der Veteranen hinzuweisen. Zudem sitze er in mehreren Gremien, die Interessen der Veteranen vertreten, und wäre daher selbst verantwortlich für die behauptete Vernachlässigung ihrer Belange. Namoloh hatte auf dem Begräbnis in Eenhana […]

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