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17. Juni 2019 – Nachrichten am Morgen

todayJuni 17, 2019

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Ein Soldat der namibischen Streitkräfte NDF, der am Donnerstag an einer Straßensperre in Windhoek angeblich einen Taxifahrer erschossen und damit einen Sturm öffentlicher Entrüstung ausgelöst hat, wird bis auf weiteres in Untersuchungshaft bleiben. Dem Angeklagten wurde laut Allgemeiner Zeitung am Freitag am Regionalgericht in Katutura auf Antrag von Staatsanwältin Hertha Upindi von Magistratsrichter Johannes Shuuveni eine bedingte Freilassung gegen Kaution verweigert. Zur Begründung führte jener an, der Angeklagte könne sich seinem Verfahren durch Flucht entziehen oder die noch am Anfang stehenden Ermittlungen in seinem Fall behindern.

In dem Prozess um den Mord an den beiden NIMT-Führungskräften, wächst die Beweislast gegen den Angeklagten Ernst Josef Lichtenstrasser. Dazu gehört ein Geständnis, dass er gegenüber der Polizei abgelegt und später widerrufen hat. Lichtenstrasser gab sich bei der Fortsetzung des Verfahrens am Freitag über die zahlreichen Indizien überrascht, welche die Staatsanwaltschaft im Rahmen seiner Kautionsverhandlung vorgetragen hatte. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet beteuerte Lichtenstrasser weiter seine Unschuld und erklärte, die angeblich fragwürdigen Ermittlungsergebnisse der Anklage würden ihn nicht mehr überraschen. Die Kautionsverhandlung wird am 8. Juli fortgesetzt. Bis dahin wird der Angeklagte in Haft bleiben.

Die Regierung hat laut Allgemeiner Zeitung einem Antrag eines chinesischen Unternehmens zugestimmt, ein 10.000 Hektar großes Landstück in der Sambesi-Region für den Anbau von Tabak zu pachten. Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Kabinettsbeschlüssen hervor. Darin heißt es, das Unternehmen „Namibia Oriental Tobacco“ wolle das Projekt mit einem Wert von 14 Milliarden Namibia Dollar bei Liselo realisieren und rund 3000 Arbeitsplätze damit schaffen. Partner der Initiative sei der SWAPO-Koordinator der Oshikoto-Region Armas Amukwiyu.

Als Maßnahme gegen die Ausmaße des Klimawandels und als Zeichen der Dürrehilfe wurde am Freitag ein landwirtschaftliches Förderprojekt in der Kunene-Region eingeweiht. Wie die Presseagentur NAMPA berichtet, soll mit der Initiative Kleinfarmern in den Gebieten Warmquelle, Fransfontein und Sesfontein unter die Arme gegriffen werden, die in besonderem Maße unter der anhaltenden Dürre leiden. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet sollen laut Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta mit einer Investition von Insgesamt 130 Millionen Namibia Dollar Agrarfelder aufbereitet werden, die dann von den Farmern der genannten Gebiete bestellt und bepflanzt werden sollen. Die finanziellen Mittel werden vom namibischen Fonds für Umweltschutzinvestition EIF zur Verfügung gestellt, so Shifeta.

Geschrieben von: Redaktion

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