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20. Juli 2016 – Nachrichten am Morgen

todayJuli 20, 2016

Hintergrund
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Wegen Mordes verurteilter Farmarbeiter; © Simon Endjala/NAMPA

Ein Farmarbeiter aus der Gegend von Otjinene im nordöstlichen Zentrum Namibias ist wegen Mordes an seiner Frau schuldig gesprochen worden. Das Obergericht in Windhoek betonte laut Presseagentur Nampa, der Angeklagte habe eindeutig die Absicht gehabt, seine Frau zu töten. Der 33-Jährige hatte die Tat gestanden. Demnach hatte er Ende Juli 2014 mit einem Messer mindestens zehnmal auf seine Frau eingestochen. Er sei in blinde Wut geraten, weil sie und ihre Freundin ihn schwer beleidigt hätten. Die beiden hatten sechs Kinder. Zeugen beschrieben ihre Ehe als gut und friedlich.


In vielen Haftzellen der Polizei in Namibia herrschen weiterhin unzumutbare Zustände. Das geht laut Namibian aus dem jüngsten Report vom Büro des Ombudsmannes hervor, der am Montag der Nationalversammlung vorgelegt wurde. Mitarbeiter des Büros hätten im vergangenen Jahr 30 Polizeistationen besucht. In den Haftzellen in Katutura habe man 216 Insassen gezählt, obwohl sie nur für 130 Personen ausgelegt seien. In der unlängst gebauten Polizeistation Ngoma funktionierten laut Bericht die Toiletten nicht. Die Zustände in Haftzellen waren bereits vor Jahren angeprangert worden.

Die Regierungsarbeit in den Staaten Afrikas wird durch fehlende Rechenschaft und Transparenz behindert. Das habe Namibias Präsident Hage Geingob zur Eröffnung des 14. UNCTAD-Treffens am Montag in Nairobi erklärt, meldet die Presseagentur Nampa. Rechenschaft und Transparenz seien Voraussetzung für das Vertrauen der Wähler, so Geingob. Bei hohem Vertrauen sei es leichter, die Menschen für ein gemeinsames Ziel zu mobilisieren. Im Rahmen des Harambee-Wohlfahrts-Programmes wolle Namibia bis 2020 zur führenden Nation Afrikas in Sachen Rechenschaft und Transparenz werden. – UNCTAD ist die UN-Konferenz zu Handel und Entwicklung.

Ägypten hat die frühere Staatssekretärin und Ex-Botschafterin Chattab für den Posten der UNESCO-Generaldirektorin vorgeschlagen. Die Regierung werde sie für den Posten an der Spitze der UN-Kultur-Organisation nominieren, hieß es aus der Regierung. Die Amtszeit der derzeitigen UNESCO-Generaldirektorin Bokova aus Bulgarien läuft im kommenden Jahr ab. Chattab war unter anderem Staatssekretärin für Familie in Ägypten – und Botschafterin in Südafrika.

Nun ist es offiziell: Donald Trump kämpft für die US-Republikaner um den Einzug ins Weiße Haus. Beim Parteitag in Cleveland wurde der umstrittene Immobilien-Milliardär nominiert. Nächste Woche steht der Parteitag der Demokraten an – dabei soll Ex-Außenministerin Hillary Clinton zur Kandidatin gekürt werden. Gewählt wird in den USA im November.

Die Robben-Quote, die vom Fischerei-Ministerium festgelegt wird, bezieht sich auf ein Jahr und nicht auf drei Jahre wie zuvor berichtet. Das ergab eine Nachfrage der Allgemeinen Zeitung beim Ministerium. Demnach dürfen in den kommenden drei Jahren an der Küste Namibias jeweils 68.000 Robben pro Jahr geschlagen werden – 60.000 Jungtiere und 8.000 Bullen. Das ist deutlich weniger als im vergangenen Jahr, als die Quote noch bei 86.000 Tieren lag. Die Zahlen werden nach Zählung der Robben-Bestände ermittelt und sollen eine nachhaltige Nutzung sichern. Internationale Tierschutz-Organisationen haben in den vergangenen Jahren heftig gegen die Robben-Ernte an der Küste Namibias protestiert.

Geschrieben von: Redaktion

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