2020

21. Januar 2020 – Nachrichten am Mittag

todayJanuar 21, 2020

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Sechs mutmaßliche Drogenhändler in Rehoboth müssen weiter in Untersuchungshaft bleiben. Dies entschied das Magistratsgericht der Ortschaft. Die Männer im Alter von 23 bis 33 Jahre müssen am 28. Januar erneut vor Gericht erscheinen. Ein involvierter Minderjähriger wurde indessen in die Obhut seiner Eltern übergeben. Die Männer waren in Besitz von mindestens 20 Mandrax-Tabletten im Wert von 2400 Namibia Dollar. – In zwei weiteren separaten Fällen des Drogenbesitzes bleiben ein 27-Jähriger und ein 29-Jähriger ebenfalls weiter in Untersuchungshaft. Sie hatten Cannabis im Wert von 6000 bzw. 20.000 Namibia Dollar bei ihren Festnahmen bei sich.

Die politische Krise in Okahandja geht auch im neuen Jahr weiter. Die seit Ende Dezember suspendierte Stadtdirektorin Martha Mutilifa hat in einem angeblich offiziellen Schreiben den Senior-Magistrat der Ortschaft aufgefordert die Amtseinführung von vier neuen SWAPO-Ratsmitgliedern nicht durchzuführen. Diese sei illegal, da sie weiter im Amt sei und deshalb kein angeblich eingesetzter Stadtdirektor Anweisungen diesbezüglich geben dürfe. Sie sei die einzig legitime nichtpolitische Führung der Stadt, heißt es in dem Schreiben. Die SWAPO hatte zuvor neben Mutilifa auch vier ihrer Ratsabgeordneten, darunter Bürgermeister Johannes Hindjou, suspendiert. Ihnen allen wird grobes Missmanagement, Korruption und Betrug vorgeworfen.

Der staatliche Studentenfonds NSFAF erfülle seine Aufgaben nicht mehr. Diesen Vorwurf machen Studentenvertretungen des Norden-Campus der Universität von Namibia. Der NSFAF würde seine Ziele alljährlich nicht erfüllen und den vertraglich zugesicherten Zuwendungen an Studenten in keinster Weise nachkommen. Die Studenten könnten dieses nicht länger akzeptieren und werden nun alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit der NSFAF seinem Mandat nachkomme. Bis jetzt sei kein Geld geflossen, obwohl die Studiengebühren eigentlich bis November, andere Unterstützungsgelder bis Anfang des Jahres gezahlt werden müssen.

Geschrieben von: Redaktion

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21. Januar 2020 – Nachrichten am Morgen

Erneut hat ein Gericht das Innenministerium in die Schranken gewiesen. Dem Partner eines Namibiers, die legal eine gleichgeschlechtige Ehe in Südafrika eingegangen waren, wurde die Rückkehr ins Land erlaubt. Dies berichtet die Allgemeine Zeitung. Das Innenministerium und der Kläger haben sich verständigt, dass er mit einem ordentlichen Visum nach Namibia zurückkehren dürfe. Er müsse aber eine Arbeitsgenehmigung beantragen, über die kurzfristig entschieden werden solle. Der Mann arbeite seit Jahren in festen Arbeitsverhältnissen im Land. In einer Hauptverhandlung muss der Fall […]

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