2017

22. Februar 2017 – Nachrichten am Morgen

todayFebruar 22, 2017

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Die Einwohner Namibias sollten Tribalismus und Diskriminierung vermeiden. Dazu rufe das Politbüro der SWAPO auf, erklärte Generalsekretär Nangolo Mbumba gestern auf einer Pressekonferenz. Man sei sehr besorgt über die Zusammenstöße zwischen Nama und Ovambo vor zehn Tagen in der informellen Siedlung Ileni bei Keetmanshoop. Mbumba zufolge hat sich das Politbüro auch mit der Forderung einiger Volksgruppen nach Rückgabe von Land ihrer Vorfahren befasst. Er betonte, dass Namibia und seine Ressourcen allen Namibiern gehörten, und mahnte, sich bis zur geplanten Land-Konferenz zu gedulden.

Chefs staatlicher Unternehmen sollten nur ins Ausland reisen, wenn es wirklich nötig ist. Dazu habe der Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste gestern aufgerufen, berichtet der Namibian. Außerdem müssten sie sicherstellen, dass ihre Reisen im Budget vorgesehen seien. Jooste stellte im Beisein von Finanzminister Calle Schlettwein den Haushalt seines Ministeriums für 2017/18 vor. Anwesend waren Vorsitzende und Geschäftsführer staatlicher Unternehmen und Institutionen.

Im Prozess um einen Millionenbetrug bei der Firma Pennypinchers/Timbercity hat der Angeklagte seine Reue beteuert. Laut Allgemeiner Zeitung betonte Ex-Finanzmanager Peter Kohler bei seiner Vernehmung gestern, es tue ihm leid, von März 2009 bis September 2015 insgesamt 5,8 Millionen Namibia Dollar veruntreut zu haben. Er habe mit der Überweisung von kleinen Beträgen auf sein Konto angefangen. Als dies nicht aufgefallen sei, so Kohler, habe er die Summen erhöht und schließlich die Kontrolle verloren. Aus schlechtem Gewissen habe er den Betrug schließlich seinem Arbeitgeber gestanden und er wolle das Geld zurückzahlen. Das Urteil wird laut AZ am 7. März verkündet.

Die italienische Küstenwache hat erneut hunderte Flüchtlinge gerettet. Bei zwei Einsätzen vor der libyschen Küste konnten etwa 630 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Flüchtlinge seien auf überfüllten Booten in Richtung Europa unterwegs gewesen. In Libyen gibt es keine funktionierende Armee oder Polizei. Milizen übernehmen den Küstenschutz. Vielen von ihnen wird vorgeworfen, selbst in das Schlepperwesen verwickelt zu sein.

Die Menschenrechte werden weltweit immer weniger beachtet. Das steht im neuen Jahresbericht von Amnesty International. In mindestens 22 Ländern seien Menschen ermordet worden, nur weil sie sich friedlich für ihre Rechte und die anderer eingesetzt haben. Auch Anti-Terror-Gesetze schränkten die Freiheitsrechte ein.

Die Regierung Namibias setzt im Kampf gegen die Wilderei geschützter Wildtiere auf massive Abschreckung. So solle die Strafe für das Wildern von Nashörnern und Elefanten von maximal 200.000 auf 25 Millionen Namibia Dollar erhöht werden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach sehen die gestern Nachmittag im Parlament vorgelegten Änderungen zum Naturschutzgesetz von 1975 für Wiederholungstäter sogar bis zu 50 Millionen Dollar Strafe oder 40 Jahre Haft vor. Laut Umweltministerium wurden im vergangenen Jahr 63 gewilderte Nashörner entdeckt; 2015 seien es 91 und im Vorjahr 61 gewesen. Bei den Elefanten liegen die Zahlen bei 101 für 2016, 49 für 2015 und 78 für 2014.

Geschrieben von: Redaktion

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