2021

22. Januar 2021 – Nachrichten am Nachmittag

todayJanuar 22, 2021

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Die Bewegung “Namibian Lives Matter” droht mit dem Gang vor das Obergericht um die Regierung in ihre Schranken zu weisen, wie die Informanté berichtet. Das im November 2020 gegründete Bündnis setzt sich für die Rechte der Namibier im Grenzgebiet nach Botswana ein. Nach der Tötung von drei Namibiern durch die botswanische Armee und ein Stillschweigen der namibischen Regierung, sehe sich „Namibian Lives Matter“ nun zu diesem Schritt gezwungen. Ein bilateraler Abschlussbericht zu dem Vorfall wurde bisher nicht veröffentlicht. Zuletzt, so ein Sprecher der Bewegung, sei die botswanische Armee vor einer Woche auf namibischem Gebiet gewesen und habe die Menschen eingeschüchtert. Der namibischen Armee nach, befanden sich hingegen die Namibier 800 Meter tief in Botswana.

Es gäbe ein zu berücksichtigendes Eigentumsrecht für historisches Land. Dies ist das Ergebnis der eingesetzten „Kommission zur Ermittlung des Anspruchs auf historisches Land“, wie die Informanté berichtet. Die uransässigen Völker hätten durch die Kolonialzeit ihr Land zum Großteil verloren. Das Parlament ist deshalb angehalten binnen zwei Jahren einen Landrechtsanspruch und ein Rückerstattungsgesetz zu implementieren.  Zudem müsse die Regierung die aktuellen Landgesetzgebungen überarbeiten. Bis 2030 sollen 50 Prozent, bis 2040 70 Prozent des Privatlandes in der Hand ehemals benachteiligter Namibier sein. – Erst vor kurzem hatte Premierminister Saara Kuugongelwa-Amadhila gesagt, dass am Landreformprinzip „Willige Verkäufer, willige Käufer“, aufgrund des in der Verfassung verankerten Grundrechtes auf Eigentum, nicht zu rütteln sein.

Eine Gruppe ausgebildeter, arbeitsloser Lehrer verlangt vom Staat eine sofortige Anstellung. Aus diesem Grund übergaben die Lehrer eine Petition an das Büro der Premierministerin, wie NAMPA berichtet. Problematisch sei, dass bis zu 400 Personen für eine einzige Person zum Interview eingeladen würden. Vielerorts habe das Ministerium zudem ungelernte Lehrer angestellt, die eigentlich bis Januar eine formelle Ausbildung nachholen sollten und ansonsten ihren Job verlieren würden. Dies sei nicht geschehen.

Zum wiederholten Mal ist das namibische Straßennetz das beste in Afrika. Dies teilte das Welt-Wirtschafts-Forum WEF in seinem Jahresbericht 2020 mit. Namibia erzielte 5,2 von 7 Punkten und liegt damit 0,2 Punkte vor Südafrika und Ruanda. Es ist das fünfte Mal in Folge, dass das namibische Straßennetz die Spitzenposition einnimmt. Weltweit liegt Namibia auf einem hervorragenden 23. Platz, unter anderem deutlich vor europäischen Staaten wie Italien. Namibias Einschätzung basiere auf einem guten Instandhaltungsmanagement und dem konsequenten Ausbau der Nationalstraßen. – Die Spitzenposition weltweit nehmen die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur und die Schweiz mit einer Punktzahl von 6,2 ein.

Geschrieben von: Redaktion

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