2017

23. Januar 2017 – Nachrichten am Morgen

todayJanuar 23, 2017

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Die beiden Chinesen, die in Windhoek wegen Besitzes von Nasenhörnern verhaftet wurden, erscheinen heute vor Gericht. Wie die Presseagentur NAMPA unter Berufung auf die Polizei meldet, waren sie am Donnerstagabend gegen 22 Uhr im Wohnungskomplex Berghof Court in Eros festgenommen worden. Man habe bei ihnen zwei Nasenhörner und ein Gewehr gefunden. Die bislang letzte offizielle Bilanz gewilderter Nashörner in Namibia hat das Umweltministerium Ende November veröffentlicht. Demnach stand die Zahl für 2016 bei 47. Hinzu kamen kurz vor Weihnachten zwei Nashörner auf einer Farm bei Gobabis.

Der neue US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu für kommenden Monat ins Weiße Haus eingeladen. In einem gemeinsamen Telefonat sprach der 70-Jährige Israel außerdem seine uneingeschränkte Unterstützung zu. Beide waren sich einig über die Bedrohungen durch den Iran. Bereits im Wahlkampf hatte Trump angekündigt einen härteren Kurs gegen Teheran zu fahren. Er ist wie Netanjahu ein entschiedener Gegner des nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichneten Atomabkommens mit dem Iran.

Bei der Abstimmung über die Präsidentschaftskandidatur von Frankreichs Sozialisten haben sich nach der ersten Runde zwei Kandidaten an die Spitze gesetzt: Der Parteilinke Benoit Hamon mit gut 36 Prozent und Ex-Premierminister Manuel Valls vom konservativen Flügel mit gut 31 Prozent. Beide treten nun in der Stichwahl am Ende des Monats gegeneinander an. Umfragen zufolge hat der Kandidat der Sozialisten allerdings keine Chancen auf einen Sieg bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr.

Das höchste griechische Berufungsgericht entscheidet heute über das Schicksal acht türkischer Soldaten. Die Männer waren während des Putschversuches in der Türkei im vergangenen Sommer mit einem Hubschrauber nach Griechenland geflohen und hatten Asyl beantragt. Von der Türkei werden sie beschuldigt am Putschversuch beteiligt gewesen zu sein. Die Soldaten bestreiten das. Die Entscheidung der Athener Richter ist brisant. Unter anderem, da Griechenland in der Flüchtlingskrise auf die Türkei angewiesen ist.

Die Sicherheit von Schulkindern im Straßenverkehr wird durch achtlose Eltern und rücksichtslose Fahrer in Frage gestellt. Das teilte der Verkehrsunfall-Fonds MVA in seiner Bilanz zur Initiative „Safe Journey to School“ mit. So würden autofahrende Eltern ihre Kinder oft mitten auf der Straße aussteigen lassen und zu Fuß gehende Eltern mit ihren Kindern nicht die Fußgänger-Übergänge nutzen. Hinzu kämen Fahrer, die die Schulzonen missachten würden. Oft fehlen laut MVA aber auch Tempo-Limit-Schilder. Im Zuge der Sicherheits-Initiative zu Schulbeginn waren so genannte Marshalls entsandt worden, um Lehrern, Eltern und Kindern richtiges Verhalten im Straßenverkehr einzuschärfen.

Die Polizei geht ab sofort strikt gegen die Gefährdung des Verkehrs durch Tiere in den so genannten Pad-Reserven vor. Das sei auf einem Treffen unter Schirmherrschaft des National Road Safety Council Anfang Dezember beschlossen worden, teilte der Farmerverband NAU am Freitag in seinem Newsletter mit. Farmer, deren Farmland an öffentliche Straßen grenzt und die ihre Zäune nicht instand halten, würden zur Rechenschaft gezogen. Anlass des Treffens waren laut NAU einige tödliche Unfälle, bei denen Tiere von den freien Flächen entlang der Straßen auf auf die Fahrbahn gelaufen waren.

Die Raupen-Plage im Norden Namibias richtet einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe an. Wie der Namibian unter Berufung auf die Agricultural Business Development Agency berichtet, sind 2.200 Hektar der Bewässerungs-Projekte Etunda und Musese etroffen. Damit seien rund 5.000 Tonnen Mais im Werte von 23 Millionen Namibia Dollar in Gefahr. Das habe auch Folgen für die Dürre-Hilfe der Regierung. Etunda liegt in der Region Omusati [und Musese in der Region Kavango-West. Laut Namibian handelt es sich nicht um die Kommando-Raupe wie anfangs vermutet, sondern um den Bollworm, auf Deutsch Maiseule, eine Nachtfalter-Raupe. Der Presseagentur NAMPA zufolge ist das Landwirtschaftsministerium bereits dabei, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Geschrieben von: Redaktion

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