2019

23. Juli 2019 – Nachrichten am Abend

todayJuli 23, 2019

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Ab morgen wird es für Ex-Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa ernst. Ihre Strafmaßanhörung beginnt vor dem Obergericht in Windhoek. Hierzu werden der Stellvertretende Generalstaatsanwalt Ed Marondedze und Verteidiger Sisa Namandje angehört. Hanse-Himarwa war am 8. Juli der Korruption und des Amtsmissbrauchs in ihrer Kapazität als Regionalgouverneurin von Hardap im Jahr 2014 für schuldig befunden worden. Sie hatte Namen auf einer Liste zur Zuteilung von Häusern des staatlichen Massenwohnungsbauprojektes manipuliert um ihr bekannte Personen zu bevorzugen. Hanse-Himarwa droht eine Haftstrafe.

Staatspräsident Hage Geingob hat einmal mehr die Namibier aufgerufen sich die Hände zu reichen und gemeinsam zum Aufbau des Landes beizutragen. Er wies bei einer öffentlichen Anhörung im Norden des Landes insbesondere auf die zunehmenden Unstimmigkeiten innerhalb von traditionellen Behörden hin. Dies sei kontraproduktiv und würde nicht dem Gedanken des „Namibischen Hauses“ entsprechen. Er verbitte sich emotionale Themen wie den Völkermord und die Frage des traditionellen Siedlungslandes vorzuschieben um von den aktuellen Problemen, vor allem der Dürre, abzulenken. – Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila ergänzte, dass bisher knapp 100 Millionen Namibia Dollar an internationalen Spenden für die Dürrehilfe eingegangen seien.

Morgen wird in Windhoek eine weitere Straße umbenannt. Dies kündigte die Stadtverwaltung in einer Einladung an. Die Feierlichkeiten würden aber in der Nelson Mandela Avenue, unweit der Kreuzung zum Jan Jonker Weg stattfinden, so die Stadt. Die Arians-Straße, die an der Steinstraße beginnt und über die Nelson Mandela Avenue führt und in einer Sackgasse endet, erhält den Namen von Simon Bolivar, dem venezolanischen Freiheitskämpfer. Wegen der Feierlichkeiten muss morgen ab 15 Uhr örtlich mit Straßensperrungen gerechnet werden.

Geschrieben von: Redaktion

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23. Juli 2019 – Nachrichten am Mittag

Air Namibia hat einen der in der Wartung befindlichen Mittelstreckenflugzeuge des Typs Airbus A319 zurückerhalten. Damit stehen drei der vier Maschinen des Typs wieder zur Verfügung, wie die staatliche Fluggesellschaft mitteilte. Aus diesem Grund können einige der gestrichenen Verbindungen ab dem 29. Juli wiederaufgenommen werden. So wird dann wieder von und nach Johannesburg 21 Mal pro Woche geflogen. Die Frequenz von und nach Kapstadt wird auf 14 verdoppelt, wobei die Hälfte weiterhin via Walvis Bay gehen wird. Nach und von […]

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