2017

24. Februar 2017 – Nachrichten am Morgen

todayFebruar 24, 2017

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Auf einer Farm in der Umgebung von Gobabis ist möglicherweise das gefürchtete Kongo-Fieber ausgebrochen. Laut Presseagentur NAMPA wurde vor sechs Tagen ein Mann mittleren Alters ins Krankenhaus gebracht, nachdem er Blut gehustet und andere typische Symptome gezeigt hatte. Er sei mittlerweile gestorben. Unbestätigten Berichten zufolge sei gestern ein Onkel des Verstorbenen ebenfalls ins Hospital eingeliefert worden. Das Kongo-Fieber wird von einem Virus ausgelöst, das von Zecken, aber auch durch Körperflüssigkeiten übertragen werden kann. 1956 war das Virus in Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo, erstmals aus menschlichem Blut isoliert worden.

Die Werbeschaffende Susanne Hoff ist überraschend wegen versuchter Ermordung ihres Mannes schuldig gesprochen worden. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, erklärte das Gericht ihre Darstellung der Ereignisse für nicht glaubwürdig. Zugleich sei Hoff vom noch schwerer wiegenden Vorwurf der Verabredung zum Mord freigesprochen worden. In dem Prozess stand Aussage gegen Aussage. Zwei Männer, denen sie 10.000 Namibia Dollar gegeben hatte, sprachen von einem Mordauftrag. Hoff beteuerte dagegen, die Männer hätten ihrem Mann Pferde abkaufen sollen. Damit habe sie belegen wollen, dass ihr Mann hinter ihrem Rücken ihre Pferde verkaufe. Hoff kann gegen das Urteil Berufung einlegen. In einer Woche wird der Prozess mit den Strafanträgen fortgesetzt.

Bei seinem Besuch in Mexiko hat US-Heimatschutzminister Kelly Massenabschiebungen von illegalen Einwanderern ausgeschlossen. Die geplanten Abschiebungen würden legal, geordnet und in enger Abstimmung mit der mexikanischen Regierung erfolgen, sagte Kelly. Einen Einsatz der Armee schloss er aus. Damit widersprach Kelly Präsident Trump, der zuvor von einer Militäroperation gesprochen hatte. Die Beziehung zwischen den Nachbarländern sind seit dem Antritt der neuen US-Regierung angespannt.

In Oslo sollen bei einer Konferenz heute 1,4 Milliarden Euro für Nigeria gesammelt werden. In dem westafrikanischen Land herrscht Hungersnot. Mehr als zehn Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen.

Der gestoppte Milliarden-Auftrag für den Ausbau des Internationalen Flughafens östlich von Windhoek sorgt erneut für Schlagzeilen. Laut Namibian versucht Generalstaatsanwalt Sacky Shanghala, mit dem chinesischen Staatsunternehmen Anhui über die Senkung der Kosten zu verhandeln – von sieben Milliarden auf drei Milliarden Namibia Dollar wie ursprünglich veranschlagt. Damit solle ein Verfahren am Obergericht außergerichtlich beigelegt werden. Präsident Hage  Geingob hatte den Auftrag im Dezember 2015 gestoppt, weil die Namibia Airports Company NAC den Auftrag ohne reguläre Ausschreibung vergeben hatte. Anhui hatte dagegen Klage eingereicht. Der Ausbau umfasst eine neue Landebahn, einen neuen Kontroll-Tower und einen zweistöckigen Terminal.

Die Trinkwasser-Krise in Windhoek ist trotz des jüngsten Zulaufes in den Stauseen noch nicht überwunden. Davor habe die Stadtverwaltung gestern gewarnt, meldet die Presseagentur NAMPA. Man müsse auch langfristig weiter Wasser sparen, um die Versorgung zu gewährleisten. Im Februar seien gegenüber dem Normalverbrauch nur 28 Prozent eingespart worden statt der erforderlichen 40 Prozent. – Laut Wasserkonzern NamWater hatten die drei für Windhoek relevanten Stauseen bis Mittwoch nochmals Zulauf erhalten. Der Von Bach Damm war Mittwochmorgen zu 42,9 Prozent, der Swakoppoort zu 12,2 und der Omatako Damm zu 51,9 Prozent gefüllt.

Geschrieben von: Redaktion

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23. Februar – Nachrichten am Abend

Das touristische Boomjahr 2016 lässt sich nun auch an konkreten Zahlen festmachen. So hat die Hospitality Association of Namibia HAN unter ihren Mitgliedern eine Jahresdurchschnittsauslastung der Unterkünfte von fast 60 Prozent ermittelt. An der zentralen Küste lag die Auslastung, obwohl die Kapazitäten in Swakopmund 2015 stark erhöht wurden, bei 62 %. Für 2017 dürfte es mit dem Tourismus noch positiver aussehen. Im schwachen Monat Januar wurde bereits eine Auslastung von 45 Prozent erreicht. – Negativ beeinflussen kann ein erfolgreiches Tourismusjahr […]

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