2019

24. Mai 2019 – Nachrichten am Morgen

todayMai 24, 2019

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In Simbabwe jagt eine Hiobsbotschaft die Nächste. Zu den anhaltenden politischen und finanziellen Problemen im Land kommt nun noch ein stark schwächelnder Bergbausektor. So habe die Goldgewinnung im ersten Quartal 2019 um mehr als 10 Prozent abgenommen. Das größte Bergbauunternehmen hat die Simbabwische Zentralbank nun verklagt, da diese die Ersatzwährungen in Simbabwe nicht zum festen Kurs zum US-Dollar absichern würden. Zudem nimmt die Stromknappheit im Land nie dagewesene Ausmaße an. Es gäbe kaum noch Gebiete die regelmäßig mit Elektrizität versorgt werden können.

Die Regierung ist in der Pflicht einen umfassenden Roll-out-Plan für die Dürre-Hilfsaktionen auszuarbeiten, einschließlich der Art und Weise, wie die vorgeschlagenen freiwilligen Gehaltsabzüge von 2% der Bürger ausgegeben werden sollen. Laut dem Namibian konnte das Büro des Ministerpräsidenten OPM, welches die Dürrehilfe koordiniert, bisher keine konkreten Ziele für das Programm liefern. OPM-Sprecherin Saima Shaanika konnte auch nicht sagen, wie viel diese Initiative voraussichtlich aufbringen wird oder wie viel das Dürreprogramm brauche, um die Dürrehilfe effektiv zu starten. Bei der gestrigen Pressekonferenz in Windhoek konnte Shaanika auch keine Auskunft darüber geben wie viele Namibier derzeit von der Dürre betroffen sind. Die regionalen Gouverneure seien momentan damit beschäftigt, diese Listen zu erstellen.

Namibias Staatschef und SADC-Vorsitzender, Hage Geingob, hat dem Präsidenten von Südafrika, Cyril Ramaphosa, zum Wahlsieg gratuliert. Die einstimmige Befürwortung, welche der südafrikanische Staatsmann erhalten habe, sei ein klares Zeichen für das Vertrauen, das die Bevölkerung in seine Führung habe. Die gleiche Rückendeckung gehe von den Mitgliedsstaaten der SADC-Region aus, erklärte Geingob, der sich freue, die bilaterale Wirtschaftsbeziehung künftig weiter erfolgreich ausbauen zu können. Laut Allgemeiner Zeitung haben die Abgeordneten Amtsinhaber Cyril Ramaphosa zwei Wochen nach der Parlamentswahl in Südafrika erneut zum Staatspräsidenten gewählt. In der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode des Parlaments in Kapstadt wurde der 66-jährige am Mittwoch ohne Gegenkandidat zum Staatschef bestimmt, wie das Präsidentenamt mitteilte.

Laut Finanzminister Calle Schlettwein sollten die Namibier der SWAPO nicht vorwerfen, ein chinesisches Unternehmen mit der Renovierung des Parteizentrums in Namibia über 730 Millionen Namibia Dollar beauftragt zu haben. Der Minister wurde letztes Jahr von der Regierungspartei engagiert, um Fairness und Transparenz im Beschaffungsprozess zu gewährleisten. Laut dem Namibian sagte Schlettwein gestern bei einer Pressekonferenz das man der SWAPO nicht die Schuld geben kann, dass sie einem ausländischen Unternehmen einen Auftrag erteilt hat, wenn kein lokales Unternehmen angeboten hat, das Hauptquartier zu bauen. Der Finanzminister bestand darauf, dass es nichts Falsches sei, einen Auftrag an eine ausländische Firma zu vergeben.

Geschrieben von: Redaktion

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