2017

24. Oktober 2017 – Nachrichten am Mittag

todayOktober 24, 2017

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Namibia verletzt womöglich immer noch die UNO-Sanktionen gegen Nordkorea. Dies berichtet der US-amerikanische Nachrichtensender CNN. Demnach habe Namibia zwar zugesichert als Mitglied der Weltgemeinschaft die Sanktionen mitzutragen, jedoch gäbe es dafür keine unabhängige Bestätigung. Premierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah habe lediglich gesagt, dass alle nordkoreanischen Arbeiter das Land verlassen habe. Unklar ist aber ob dieses wirklich der Fall ist und wann diese ausgereist sind. Nordkoreaner habe unter anderem zuletzt eine Munitionsfabrik südlich von Windhoek gebaut. – Neben Namibia seien zahlreiche weitere afrikanische Staaten Nordkorea weiterhin eng verbunden, hieß es.

Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens durch Nicaragua sind die USA und Syrien nun die einzigen Länder, die die Vereinbarung nicht mittragen. Auch das mittelamerikanische Land hatte sich zunächst geweigert, das Abkommen aus dem Jahr 2015 zu unterzeichnen. Die Vereinbarung ging der Regierung Nicaraguas nicht weit genug.

Die Lage der Pressefreiheit auf Malta ist heute Thema im EU-Parlament. Anlass ist die Ermordung der Enthüllungsjournalistin Galizia. Sie hatte zu Korruptionsvorwürfen in den sogenannten Panama Papers recherchiert. Einige Parlamentarier fordern deshalb, den Bombenanschlag international zu untersuchen.

Mehr als 700 Menschen im Nordosten des Landes erhalten vorsorglich Medikamente gegen Milzbrand. Dies sei eine Entscheidung des Umwelt- sowie des Gesundheitsministeriums. Hintergrund ist der Tot von fast 120 Flusspferden und mindestens 20 Büffeln im Wahlkreis Mukwe. Diese waren an Milzbrand verendet. Es habe bisher aber keinerlei Anzeichen des Erregers bei Menschen oder Nutztieren in der Gegend gegeben, hieß es weiter. – Alle toten Flusspferde seien bisher den Hygienevorschriften nach verbrannt bzw. vergraben worden.

Geschrieben von: Redaktion

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24. Oktober 2017 – Nachrichten am Morgen

Wegen des unnötigen Terror-Alarms auf dem Internationalen Flughafen im November 2010 muss der verantwortliche Beamte eine Geldstrafe zahlen. Das Magistratsgericht legte das Strafmaß gestern laut Allgemeiner Zeitung auf 6.000 Namibia Dollar oder zwei Jahre Haft fest. Der damalige Leiter der Sicherheitsabteilung am Flughafen, Hauptinspektor Nehemia Shafuda habe mit seinem eigenmächtigen Sicherheitstest eine große Verunsicherung verursacht. Shafuda hatte am 17. November 2010 eine Laptop-Tasche mit einer Bomben-Attrappe auf das Gepäckband gestellt. Nach der Entdeckung und bei der Befragung durch die Polizei […]

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