2023

26. April 2023 – Tourismus-Treff

todayApril 26, 2023

Hintergrund
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Kreuzfahrtschiff im Hafen von Walvis Bay (Archivaufnahme); © Paulus Kiiyala Shiku/Nampa

Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe in Namibia hat im abgelaufenen Finanzjahr das Vor-Pandemie-Niveau überstiegen. NamPort nach legten im Finanzjahr 2022/2023 insgesamt 52 Passagierschiffe in Namibias beiden Hafenstädten Lüderitz und Walvis Bay an. 2019/20 waren es insgesamt 37 Schiffe, während der Pandemie-Jahre waren es zusammengerechnet sogar nur neun Schiffe. Vor einigen Tagen besuchte erstmals die Silver Shadow mit über 300 Passagieren den Hafen von Walvis Bay. Ihr Kapitän Michele Palmieri lobte dabei die Hafenstadt als bevorzugtes Touristenziel. Zuletzt hatte auch die Queen Elizabeth 2 in Walvis Bay angelegt.

Die Bettenbelegung lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei 36,5 Prozent. Das sind die besten Belegungszahlen für ein erstes Jahresquartal seit Beginn der Pandemie. Laut Statistiken des Gastgewerbeverbandes HAN hätte in den vergangenen 12 Monaten zudem die Zahl der ausländischen Reisenden wieder 82 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus erreicht. Die Zahlen aus den wichtigen Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz liegen mit 37 Prozent sogar über denen aus dem Jahr 2019. HAN-Geschäftsführerin Gitta Paetzold erklärte dazu gegenüber Hitradio Namibia: „Also es scheint wirklich, als ob unser Hauptmarkt jetzt noch mehr nach Namibia kommt und das ist sehr wichtig, zumal wir im ersten Quartal immer noch von unsere low season sprechen. Also die Saisonalität, die wir sonst immer im Tourismus gehabt haben, scheint sich auch auszugleichen.” Gleichzeitig sei auch die Vorausschau für das restliche und das kommende Jahr sehr positiv.

Das Namibia Tourism Board hat umfangreiche Innovationen im Tourismussektor in Namibia angeregt. NTB-Geschäftsführer Digu //Naobeb erklärte dazu gegenüber Hitradio Namibia: „Wir müssen uns anpassen und Dinge anders angehen als noch vor Covid-19, damit wir fortschrittlicher und wettbewerbsfähiger werden.” So forderte er unter anderem den Ausbau des Tourismus in den Bereichen Landwirtschaft, Kultur und Astronomie. Gleichzeitig sollte Namibia auch sein Angebot für digitale Nomaden ausbauen. Im Rahmen eines Workshops an der Hotelschule der Namibischen Unversität für Wissenschaft und Technik (NUST) erklärte er zudem, dass der innerafrikanische Tourismusmarkt bislang noch zu wenig erschlossen sei.

 

Geschrieben von: Redaktion 2

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