2020

28. Dezember 2020 – Nachrichten am Morgen

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Die All People´s Party hat die Einstellung eines chinesischen Staatsbürgers als Berater durch Kavango Ost Gouverneur Bonifasius Wakudumo verurteilt. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Nampa bezeichnete APP Generalsekretär Vincent Kanyetu den Schritt als Beleidigung für die Bewohner des Kavango. Es gebe genug qualifizierte Personen vor Ort um diesen Posten zu füllen, so Kanyetu weiter. Auch auf den sozialen Medien hatte die Ernennung von Charlie Min Xie als Wirtschaftsberater für Empörung gesorgt. Gouverneur Wakudumo hatte die Anstellung damit begründet, dass Xie über umfassende Erfahrungen in den Bereichen Telekommunikation, Unternehmensführung und Vermögensverwaltung verfüge.

 

Die Taxigewerkschaft hat die Begnadigung von Verkehrssündern durch Job Amupanda begrüßt. Der Windhoeker Bürgermeister hatte zuletzt angekündigt, dass Verkehrsstrafen durch Sozialstunden beglichen werden könnten. Laut Gewerkschaftsführer Werner Januarie sei das eine tolle Geste, vor allem für Taxifahrer. Diese würden aufgrund ihres Berufs nämlich besonders häufig Strafen erhalten. Gleichzeitig erklärte Januarie aber auch, dass Taxilizenzen nicht aufgrund von Strafen annulliert werden könnten. Jeden Versuch in dieser Hinsicht werde man gerichtlich anfechten. Amupanda hatte vorige Woche gedroht, Taxifahrern mit einem zu langen Strafregister die Lizenz zu entziehen.

Die Namibia Economic Freedom Fighters haben Abraham Ndumbu aus der Partei ausgeschlossen.  Dem ranghohen Mitglied werden insgesamt 16 Verfehlungen vorgeworfen. So soll er unter anderem geplant haben, die Parteiführung zu stürzen und sich geweigert haben, bei den Wahlen als Kandidat anzutreten. Wie Eagle FM berichtet, soll er zudem N$60 000 veruntreut haben. Nachdem Ndumbu sich geweigert hatte, einem Disziplinarverfahren gegen ihn beizuwohnen, wurde er nun ausgeschlossen. Zuvor hatte er als NEFF – Beauftagter für politische Bildung gedient.  Ndumbu selbst wollte sich zu den Vorwürfen vorerst nicht äußern.

ACC Direktor Paulus Noa hat eine positive Bilanz seiner Zeit an der Spitze der Komission gezogen. Man habe die Behörde aus dem Nichts aufgebaut und seitdem entscheidend zur Verringerung der Korruption in Namibia beigetragen, so Noa gegenüber der Nampa. Gleichzeitig sei ihm klar, dass die ACC keine beliebte Einrichtung sei. Doch es läge in der Natur der Sache, dass eine Anti – Korruptions – Behörde nicht nur Anhänger habe. Paulus Noa leitet die ACC seit ihrer Gr+ndung im Jahr 2006, sein Vertrag läuft am 31. Dezember aus. Ob er verlängert wird ist aktuell noch unklar. Aus dem State House hieß es dazu, dass in Kürze eine Entscheidung verkündet würde.

Geschrieben von: Redaktion

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24. Dezember 2020 – Nachrichten am Nachmittag

Zahlreiche deutsche Umweltschützer – und Organisationen haben sich in einem offenen Brief gegen mögliches Fracking in den Kavango Regionen ausgesprochen. Das Schreiben ist an Bergbauminister Tom Alweendo und Umweltminister Pohamba Shifeta gerichtet. Laut AZ wurde es durch den Umweltaktivisten Andy Gheorghiu initiiert. Gegenüber der Zeitung erklärte er, dass das aktuelle Vorgehen typisch für Ölfirmen sei.. Angeblich würden nur ein oder zwei Bohrlöcher geschlagen um dann schnell einen Fracking Antrag zu stellen. In ihrem Schreiben warnen die Unterzeichner derweil vor den Folgen für das unberührte Öko-System und für den […]

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