2018

30. Oktober 2018 – Nachrichten am Mittag

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Erneut wurden die Wasserhähne in Namibias zweitgrößter Stadt Rundu abgestellt. Es gäbe bereits seit Freitag kein Wasser mehr in der Ortschaft, wie der Stadtrat eingestand. Man habe zu wenig Geld um die nötigen Wassermengen im Voraus zu bezahlen, hieß es. Seit einiger Zeit müsse die Stadt jegliches Wasser vorab bezahlen, nachdem man mit dem alten Verfahren mehr als 60 Millionen Namibia Dollar an Schulden beim staatlichen Wasserversorger Namwater angehäuft hatte. Der Stadtrat habe schlichtweg keine Geldreserven und konnte in diesem Monat auch keine Gehälter zahlen.

Nach einer schnellen Ermittlung konnte die Polizei einen mutmaßlichen Kinderschänder am Morgen in Windhoek verhaften. Es handele sich um einen 20-jährigen Mann, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Polizei sei bei den Ermittlungen vom namibischen Geheimdienst unterstützt worden. Der junge Mann soll am Freitag ein junges Mädchen mit äußerster Brutalität in seinem Haus im Stadtviertel Havana missbraucht haben. Der mutmaßliche Täter sei bereits in mindestens drei Fällen wegen Vergewaltigung auf Kaution auf freiem Fuß gewesen.

Die US-Regierung will weiter mit allen Mitteln verhindern, dass Migranten aus Zentralamerika in die Vereinigten Staaten gelangen. Bis Ende der Woche schickt das Pentagon zur Abschreckung über 5.000 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Präsident Trump sagte dem Sender Fox News: Man werde Zeltstädte bauen, in denen die Menschen solange festgehalten werden, bis ihr Asylverfahren abgeschlossen sei.

Bei einem Selbstmordanschlag in Tunesien sind mindestens 20 Menschen verletzt worden. In der Hauptstadt Tunis hat sich eine Frau nach ersten Erkenntnissen in der Nähe eines Polizeiwagens in die Luft gesprengt. Unter den Verletzten sollen acht Polizisten sein. Noch ist unklar, ob die Attentäterin Verbindungen zu Extremisten hat.

Geschrieben von: Redaktion

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30. Oktober 2018 – Nachrichten am Morgen

Ein landloser Farmer will die umstrittene Verpachtung von vier Farmen an den russischen Geschäftsmann Rashid Sardarow vor Gericht anfechten. Laut Namibian handelt es sich um den Farmer Asser Katjinaani, der mehr als 300 Rinder besitzt und sich seit 15 Jahren erfolglos die Zuteilung von Farmland bewirbt. Sein Anwalt Norman Tjombe habe beim Grundbuchamt beantragt, alle nötigen Informationen zur Transaktion herauszugeben. Tjombe wolle den Pachtvertrag annullieren lassen, weil er gegen mehrere Gesetze verstoße. Sardarow hatte vier Farmen nahe Windhoek mit einer […]

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