2019

31. Mai 2019 – Nachrichten am Morgen

todayMai 31, 2019

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NUDO-Generalsekretär Josef Kauandenge will, dass die Regierung den Stopp des Verkaufs von Erindi anordnet, bis alles Ahnenland identifiziert wurde. Laut dem „Namibian“ sagte Kauandenge bei einer Presseerklärung in Windhoek am Dienstag, dass der Verkauf an den mexikanischen Milliardär Alberto Baillères gestoppt werden sollte, da das Wildreservat Teil des Ahnenlands sei. Er fügte hinzu das die derzeitige Verhandlung um den Verkauf von Erindi gestoppt gehöre, da die Kommission zur Aufklärung von Forderungen und Rückgabe von Ahnenland nicht ihren Auftrag vollendet habe. Die Kommission ist als Folge der zweiten nationalen Landkonferenz ins Leben gerufen worden. Die Kommission war beauftragt mit der Untersuchung und Identifizierung von Gemeinden die ihr Ahnenland verloren haben und die Größe des Verlusts zu beziffern.

Finanzminister Calle Schlettwein sagte das die Regierung verantwortungsvoll und innerhalb des Gesetzes, sowie innerhalb der nationalen Richtlinien, wenn der Bedarf für Anleihen entsteht, leihe. Laut dem „Namibian“ erklärte der Minister letzte Woche in Windhoek die Zusammensetzung der Staatsschulden und wie die Regierung die Ausgaben finanziere. Schlettwein sagte weiter, das hier ein Bedarf bestehe aufzuklären, da in der Öffentlichkeit eine Wahrnehmung entsteht, das die Regierung im unverantwortlichen Rahmen Geld leiht. Es gab eine öffentliche Empörung über die Regierungsdarlehen und Zeitungen haben berichtet, dass die Regierung zu viel von ausländischen Märkten, gerade von China, leihe. Schlettwein zufolge hat die Regierung Gesamtschulden von 87 Milliarden Namibia Dollar zum 31.03.2019, wovon nur 32 Milliarden Namibia Dollar von ausländischen Investoren bezogen wurden.

Die Swakop-Uranium hat insgesamt 250 000 Namibia Dollar an das Büro der Premierministerin gespendet, um damit den Kampf gegen die anhaltende Dürre im Land zu unterstützen. Laut Allgemeiner Zeitung nahm Premierministerin Dr. Saara Kuugongelwa-Amadhila den Scheck am Dienstag vom Geschäftsführer der Swakop-Uran-Mine Cai Yusheng sowie seinem leitenden Mitarbeiter Angula Kalili in ihrem Windhoeker Büro entgegen. Kuugongelwa-Amadhila bedankte sich für das Engagement des Bergbau Unternehmens, das damit sein soziales Engagement unter Beweis stelle. Weiter forderte sie Betriebe aller Sektoren dazu auf, nicht nur gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, sondern vor allem auch die lokalen Märkte zu unterstützen, indem sie diese als Zulieferer oder Dienstleister gegenüber ausländischen Firmen bevorzugen.

Auf einer Videoaufnahme, welche auf verschiedenen Internetplattformen die Runden macht, droht ein Angestellter einer Wach- und Schließgesellschaft wiederholt seinem Vorgesetzten mit dem Messer, bis dieser Wehrlos am Boden liegt und um sein Leben fleht. Bereits vor drei Wochen soll der Sicherheitsbeamte der Wach- und Schließgesellschaft Southern Cross im Windhoeker Einkaufszentrum Auas Valley seinen Vorgesetzten bedroht haben. Der Vorfall wurde von umstehenden Sicherheitsbeamten beobachtet und gefilmt, aber gemäß der Aufnahme griff keiner von ihnen ein. Ein Polizeibeamter sagte im Gespräch mit der Allgemeinen Zeitung das seiner Meinung nach sämtliche Sicherheitsbeamte auf der Videoaufnahme genauso angeklagt gehören wie der Täter selbst. Fest stehe, dass ein vorangegangener Disput zu Groll beim Arbeitnehmer geführt habe.

Geschrieben von: Redaktion

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29. Mai 2019 – Nachrichten am Abend

Der Mensch-Wildtier-Konflikt war auch in den vergangenen 12 Monaten hoch. Dies teilt das Umweltministerium mit. Demnach habe es mindestens 12 Angriffe auf Menschen, vor allem durch Flusspferde und Krokodile gegeben. Knapp 1250 Stück Nutzvieh und 1400 Hektar Anbaufläche seien von April 2019 bis März 2019 durch Wildtiere zu Schaden gekommen. Diese Angaben beziehen sich lediglich auf Staats- und Kommunalland und schließe privates Farmland aus, wie das MET betonte. Am meisten vom Mensch-Wildtier-Konflikt betroffen sind die nördlichen Regionen des Landes. Das […]

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