2021

4. Januar 2021 – Nachrichten am Morgen

todayJanuar 4, 2021

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Der staatliche Pensionsfond kann trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes seinen finanziellen Verpflichtungen weiter nachkommen. Das versicherte der amtierende Geschäftsführer Desmond Nikanor gegenüber Nampa. Zwar seien die Investitionen im Vergleich zum Jahr 2019 zurückgegangen, dank eines Langzeitplans stehe der Fond aber sehr gut da. Die Verluste aus dem letzten Jahr seien wiederum hauptsächlich auf Corona – bedingte Wertverluste auf dem Weltmarkt zurückzuführen. Wirtschaftsexperte Mally Likukela bestätigte diese Einschätzungen und erklärte, dass die jüngsten Verluste für einen Pensionsfond von der Größe des GIPF unerheblich seien.

 

In der Oshikoto Region ist ein Ausbruch der Maul- und Klauenseuche entdeckt worden. Laut dem Landwirtschaftsministerium sei die Krankheit am 29. Dezember bei zwei Tieren im Dorf Onamulunga registriert worden. Als Reaktion wurden umgehend sämtliche Transportpermits für Lebendvieh außer Kraft gesetzt. Zudem sollen zusätzliche Kontrollpunkte in der Region ein Ausbreiten verhindern. Das Ministerium ruft alle Farmer in der Region auf, besonders wachsam zu sein und Verdachtsfälle umgehend zu melden. Neben der Oshikoto Region sind auch die Regionen Kavango Ost und West aktuell von der Maul – und Klauenseuche betroffen.

Erongo Gouverneur Neville Andre ist besorgt über die Coronasituation an der Küste. Wie Andre gegenüber dem Namibian zu Protokoll gab, bestehe die ernsthafte Sorge, dass die Intensivbetten in der Region nicht ausreichen könnten. Auch das Personal sei knapp. Andre rief die Bewohner und Besucher der Erongo Region daher auf, sich an die geltenden Hygienemassnahmen zu halten. Derweil ist der vorherige Erongo Gouverneur Cleophas Mutjavikua nach einer Corona –Infektion verstorben. Präsident Hage Geingob sprach den Angehörigen sein Beileid aus und würdigte Mutjavikuas Einsatz für Namibias Unabhängigkeit.

Als Reaktion auf den raschen Anstieg der Corona – Infektionen hat Zimbabwe einen erneuten Lockdown verkündet. Regierungssprecher Nick Mangwana erklärte dazu, dass das Land von dem Virus überrannt würde. Die neuen Lockdown Massnahmen umfassen unter anderem eine Ausgangssperre zwischen 6 Uhr abends und 6 Uhr morgens, die Schließung nicht – systemrelevanter Geschäfte und ein Verbot öffentlicher Versammlungen. Zimbabwe hat bislang über 14 000 bestätigte Fälle, allein über die Feiertage wurden zuletzt mehr als 1300 Neuinfektionen vermeldet.

 

Geschrieben von: Redaktion

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2020

31. Dezember 2020 – Nachrichten am Nachmittag

  Die Regierungen von Namibia und Botswana haben in einer gemeinsamen Erklärung eine zügige Aufklärung des tödlichen Zwischenfalls im Grenzgebiet vom 05. November angekündigt. Die länderübergreifenden Ermittlungen seien nun abgeschlossen und die Ergebnisse den Regierungen vorgelegt worden. Gleichzeitig betonten beide Seiten ihre Freundschaft, die Verpflichtung zu friedlicher Zusammenarbeit im Grenzgebiet und zur Einhaltung der Menschenrechte durch die Sicherheitskräfte. In dem Statement drückten beide Staatsoberhäupter noch einmal ihr Bedauern über den Vorfall aus. Am 05. November hatten botswansische Soldaten drei namibische und einen zambischen Fischer in der Nähe von […]

todayDezember 31, 2020


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