2018

4. Juni 2018 – Nachrichten am Abend

todayJuni 4, 2018

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Um kurz vor 13 Uhr gingen heute in Windhoek und der Umgebung die Lichter aus. Wie der Stromversorger NamPower mitteilte, dauert der Ausfall fast 80 Minuten. Ursache für den Stromausfall, von dem mehr als 325.000 Menschen betroffen waren, war ein Fehler am Umspannwerk „Hoffnung“. Dies führte zu einer Abschaltung am Umspannwerk „Van Eck“, welches wiederum zu einer kompletten Abschaltung der Versorgung führte. Gebiete um Hoffnung und Finkenstein waren bei Redaktionsschluss weiterhin ohne Elektrizität.

Die Namibische Statistikagentur NSA sollte an ihren Schätzungen zum Bruttoinlandsprodukt arbeiten. Diese Empfehlung sprach der Internationale Währungs-Fonds IWF aus. Demnach sei es vor allem unzureichend, dass mehr als zehn Bereiche des Wirtschaftsausblicks als „Unbekannt oder Sonstiges“ klassifiziert würden. Zudem basiere die Statistik für das Gastgewerbe nur auf Auslastungsraten von Hotels, lasse aber unter anderem Bars und Restaurants außen vor. Zudem würden die Berichte nur zu konstanten Preise, nicht aber aktuellen Preisen erarbeitet werden. Die NSA und das Finanzministerium haben umgehende Besserung in Aussicht gestellt.

Der jordanische Ministerpräsident Al-Mulki zieht offenbar Konsequenzen aus den landesweiten Protesten gegen Sparmaßnahmen – und ist zurückgetreten. Nachfolger soll der bisgerige Bildungsminister werden. Die Regierung in Amman plant Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen, um Staatsschulden abzubauen. Sie setzt damit Vorgaben des Internationalen Währungsfonds um. Das Königreich leidet schwer unter den Konflikten in den Nachbarstaaten Syrien und Irak. Hunderttausende Flüchtlinge suchten in den vergangenen Jahren Zuflucht in Jordanien.

Dänemark will einen 70 Kilometer langen Zaun an der Grenze zu Deutschland bauen. Das Parlament stimmte für entsprechende Pläne. Mit dem Zaun sollen Wildschweine abgehalten werden, damit sich die afrikanische Schweinepest nicht ausbreitet. Reine Symbolpolitik, meinen Kritiker.

Geschrieben von: Redaktion

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4. Juni 2018 – Nachrichten am Mittag

Bei Simbabwes Elite und Politiker geht die Angst herum. Neue unabhängige Untersuchungen rund um den Diamantenabbau im Land seien geplant. Es geht um bis zu 15 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 165 Milliarden Namibia Dollar, die nicht auffindbar sein sollen. Möglich erscheint eine Vorladung von Ex-Langzeitpräsident Robert Mugabe, um Auskunft über den Verbleib des Geldes zu machen. Zahlreiche Politiker, insbesondere auch im Umfeld des neuen Präsidenten, hätten Angst hiervor, da Mugabe möglicherweise sie über die Klinge springen lassen könnten. Nordkorea hat […]

todayJuni 4, 2018


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