2018

4. Oktober 2018 – Nachrichten am Abend

todayOktober 4, 2018

share close

Auch am vorletzten Tag der Landkonferenz habe wieder zahlreiche Interessensvertreter ihre Meinungen zur Zukunft der Landfrage dargelegt. So mahnte die Nationale Studentenorganisationen NANSO an, dass die Jugend viel zu wenig in den aktuellen Prozess einbezogen würde. Sie müsse aber, als Zukunft des Landes, ganz besonders an der Thematik der Landfrage teilnehmen, hieß es von Seiten der Organisation, die nur im Umfeld der Konferenz zur Sprache kam. Indessen rief der Vertreter der Minderheiten in der Region Kunene, wozu auch Namibias letzte Halbnomaden, die OvaHimba gehören, zur Anerkennung ihrer Stammesführer auf. Es gäbe zahlreiche Nachteile in der Landvergabe für diese Gruppen, da ihre Chiefs von der Regierung nicht vollumfänglich anerkannt werden würden.

Ein Gericht in Simbabwe hat die umgehende Räumung eine besetzte Farm eines weißen Landwirts angeordnet. Diese war durch das Landministerium beschlagnahmt und weitergegeben worden. Die Eigentümer hatten beim Obergericht Klage gegen das Ministerium und den Generalstaatsanwalt eingereicht. Die Familie war vor knapp einem Jahr von der Farm verjagt worden. Diese wurde dann an eine andere Person gegeben, die diese Unterlagen nach bereits 2004 schon erhalten sollte. Das Gericht wies die Rückgabe der Farm an, da die weiße Familie die rechtmäßigen Eigentümer seien und das Land produktiv nutzen würden.

Die EU und die NATO fordern Russland auf, seine Cyberattacken einzustellen. NATO-Generalsekretär Stoltenberg sagte, Russland müsse sein rücksichtsloses Verhalten stoppen. Damit würde internationales Recht untergraben. Zuvor hatten die Niederlande mitgeteilt, einen Hackerangriff des russischen Geheimdienstes auf die Organisation für das Verbot chemischer Waffen verhindert zu haben. Und auch aus Großbritannien gibt es neue Vorwürfe.

Geschrieben von: Redaktion

Rate it

Vorheriger Beitrag

2018

4. Oktober 2018 – Nachrichten am Mittag

Der Menschenhandel sei ein großes Übel, national wie auch international. Dies sagte der namibische Menschenrechtler Phil Ya Nangoloh bei einer gerichtlichen Zeugenaussage zu einem Fall von Menschenhandel. Er unterstrich, dass Menschenhandel eines der schlimmsten Verbrechen sei und deshalb niemals einem Verdächtigen die Freilassung auf Kaution ermöglich werde solle. Vor dem Magistratsgericht in Oshakati sagte Ya Nangoloh, dasss man internationale Gesetze beachten müssen, die zwar vom Unschuldsgrundsatz ausgehen, im Fall von Menschenhandel eine Freilassung auf Kaution ausschließen würden. Die beiden Verdächtigen […]

todayOktober 4, 2018


0%