2017

5. Juni 2017 – Nachrichten am Morgen

todayJuni 5, 2017

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Die namibische Polizei NamPol hat bei Khorixas drei mutmaßliche Nashorn-Wilderer verhaftet. Einer der Männer habe die anderen beiden Freitagnacht mit Waffen bei der Farm Mesopotamie abgesetzt, erklärte NamPol gegenüber der Presseagentur NAMPA. Auf einen Tipp aus der Bevölkerung hin habe man sie gemeinsam mit Beamten des Umweltministeriums aufgespürt und festgenommen. Die beiden hätten beim Verhör den Namen ihres Komplizen genannt, der daraufhin ebenfalls verhaftet wurde. Zwei der Männer stammen aus Otjiwarongo und einer aus Khorixas. Alle drei erscheinen heute vor dem Magistratsgericht Khorixas. Ihnen wird Jagd auf besonders geschütztes Wild, der Besitz illegaler Waffen und Verschwörung zum Begehen eines Verbrechens vorgeworfen.

Bei Usakos sind zwei Lastwagen und ein Tanklaster durch ein Feuer zerstört worden. Zum Glück sei niemand verletzt worden, berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf die namibische Polizei NamPol. Einer der Lastwagen habe an der Ortsausfahrt mit einer Panne am Straßenrand gestanden. Ein zweiter Lastwagen und ein Tanklaster hätten vor ihm gestoppt. Laut Polizei fing der zweite Lkw plötzlich Feuer, das sich auf die anderen beiden Fahrzeuge ausbreitete. Die Ursache ist unklar.

Nach dem Anschlag in London mit bislang 7 Toten und etwa 50 Verletzten reklamiert die Terrormiliz Islamischer Staat die Tat für sich. Die Ermittlungsbehörden selbst haben sich bislang nicht im Detail geäußert, gehen aber auch von einem islamistischen Motiv aus. Terrorismus-Forscher Peter Neumann rechnet mit weiteren Attacken in Europa.

Die Polizei-Station in Kamanjab im Nordwesten Namibias ist seit rund zwei Wochen ohne Wasser und Strom. Laut Namibian haben der Ortsrat von Kamanjab und der regionale Stromversorger Cenored die Lieferung eingestellt, weil die Polizei ihre Rechnungen nicht bezahlt. Demnach bringt der Chef der Polizeistation von seinem Haus Wasser für die rund 30 Insassen der Haftzellen mit. Die Beamten erledigen ihre Notdurft laut Bericht im Busch. Da der Notfall-Generator seit Jahren defekt ist, müssten sie zurzeit ohne Computer arbeiten.

Die aufwändig in Namibia gedrehte deutsche Promi-Reality-TV-Show „Global Gladiators“ von ProSieben ist enttäuschend gestartet. Die erste Folge am vergangenen Donnerstagabend habe nur 1,31 Millionen Zuschauer gehabt, berichtet Stern online. Demnach lag die Einschaltquote bei der für ProSieben wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen jedoch bei 9,9 Prozent und damit im Soll. Die Medienkritik war überwiegend schlecht. Die Show sei ein billiges Dschungelcamp, hieß es. Für Namibia dagegen bleiben die sechs Folgen von Global Gladiators ein unbezahlbarer Werbe-Coup, denn die Landschaften des Landes sind als Kulisse der sportlichen Herausforderungen für die Promis einem Millionenpublikum vor Augen.

Geschrieben von: Redaktion

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Namibischer Sport Rugby Nach ihrem ersten Sieg in der SuperSport Rugby Challenge vergangene Woche, mussten die Welwitschias nun eine erneute herbe Niederlage einstecken. Gegen die Blue Bulls gab es ein 7 zu 92. Damit bleibt die namibische Nationalmannschaft Tabellenletzter. Paralympics Nach gut einem Jahr ist weiterhin unklar wie die paralympische Medaillengewinner belohnt werden sollen. Ananias Shikongo und Johannes Nambala gewannen im vergangenen Jahr in Brasilien fünf Medaillen für Namibia. Staatspräsident Hage Geingob hat sich persönlich dem Thema angenommen. Namibias Goldmedaillengewinnerin […]

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