2017

7. April 2017 – Nachrichten am Morgen

todayApril 7, 2017

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Die Armut in Namibia ist nach der Unabhängigkeit drastisch gesunken. Das habe der Wirtschaftsberater des Präsidenten, John Steytler, gestern beim Besuch einer Delegation der African Development Bank AfDB erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Demnach hätten sich die Armutsniveaus von 70 Prozent im Jahr 1993 auf 18 Prozent im Jahr 2015 verringert. Zugleich wies Steytler auf die nach wie vor bestehende Kluft hinsichtlich der Einkommen hin. Die AfDB besichtigt von ihr finanzierte Projekte in Namibia und prüft Möglichkeiten, das Harambee-Wohlstands-Programm von Präsident Hage Geingob zu unterstützen.

Namibia gibt zu viel für Personal und Verteidigung aus. Das sei die Hauptkritik des Wirtschaftsexperten Rowland Brown am Haushaltsentwurf der Regierung, berichtet die Allgemeine Zeitung. Mit den Personalkosten liege Namibia, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, weltweit auf Platz Vier. Brown bezweifelte, dass dies eine effiziente Weise sei, für Beschäftigung zu sorgen. Mit den Militärausgaben im Verhältnis zum BIP lande Namibia auf Rang Zwölf. Dies sei unangemessen für ein Land, das in Frieden lebe. Brown stellte seine Analyse des Haushalts gestern auf einer Veranstaltung des Politikforschungs-Instituts IPPR vor.

Der staatliche Konzern TransNamib sollte seine frühere Geschäftsführerin gerichtlich für Fehlverhalten zur Rechenschaft ziehen. Das empfehle ein Rechtsgutachten von Dezember 2016, berichtet der Namibian. Es stütze sich auf einen Bericht der Buchprüfungsfirma EY über finanzielle Unregelmäßigkeiten. Gutachten und Finanzprüfung hätten 1,7 Millionen Namibia Dollar gekostet. Ex-Chefin Sara Katiti, die damals noch Naanda hieß, hatte im April 2016 acht Millionen Dollar Abfindung erhalten. Die Vorwürfe des Fehlverhaltens, Vertrauensbruches und Interessenkonflikten wurden fallengelassen. Im Oktober 2014 war sie suspendiert worden – bei voller Zahlung ihres Gehalts.

US-Präsident Trump macht Ernst – und hat in der Nacht einen Militärschlag in Syrien angeordnet. Von US- Kriegsschiffen im Mittelmeer wurden Dutzende Marschflugkörper auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt abgefeuert.  Zur Begründung sagte Trump, es gebe keine Zweifel daran, dass Assad Giftgas gegen das eigene Volk eingesetzt habe.

Im US-Bundesstaat Florida hat sich der amerikanische Präsident Trump mit seinem chinesischen Amtskolleg Xi getroffen. Beide wollen bei dem zweitägigen Gipfel über das nordkoreanische Atomprogramm und den Handelskonflikt zwischen den USA und China sprechen. Trump hält Pekings Außenhandelspolitik gegenüber Amerika für unfair.

Die Forschung in Namibia soll stärker vorangetrieben werden. Das ist Ziel einer angestrebten Partnerschaft zwischen der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft NWG und der Nationalen Kommission für Forschung, Wissenschaft und Technologie NCRST. Die Absichtserklärung wurde gestern von NCRST-Chef Eino Mvula und NWG-Geschäftsführerin Waltraut Fritzsche in den Räumen der NWG unterzeichnet. Man wolle gemeinsam Forschung und Innovation fördern, das Wissenschaftsjournal weiter etablieren, Seminare organisieren und den Wissenstransfer mit dem Ausland unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kooperation betrifft auch Archivierung und Bereitstellung wissenschaftlicher Informationen.

Geschrieben von: Redaktion

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