2019

7. Februar 2019 – Nachrichten am Abend

todayFebruar 7, 2019

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Informationsminister Stanley Simataa hat die Auslandsreisen von Staatspräsident Hage Geingob im vergangenen Jahr verteidigt. Als Staatsoberhaupt Namibias könne sich Geingob einigen internationalen Veranstaltungen nicht entziehen. Deshalb habe er im vergangenen Jahr an insgesamt 64 Tagen 16 Länder weltweit besucht. Es habe sich um für Namibia und die Region wichtige Veranstaltungen gehandelt, die Geingob als Vertreter eines Landes, das nicht in der Isolation existiere, besuchen musste. Davon unberührt sei die Anweisung Geingobs, dass internationale Reisen durch Regierungsmitarbeiter und Staatsangestellte zur Eindämmung von ausufernden Kosten so gering wie möglich zu halten seien.

Isack Kandingu ist neuer Bürgermeister von Rundu. Mit dessen Wahl setzte sich der Stadtrat über eine Anweisung der SWAPO-Generalsekretärin Sophia Shaningwa hinweg. Sie hatte den Stadtrat angewiesen den aktuellen Status, d. h. unter anderem Verna Sinimbo als Bürgermeister, beizubehalten. Die Wahl war erneut von zahlreichen Anträgen und Gegenanträgen überschattet, die alle keine Mehrheit fanden. Kandingu rief in seiner Antrittsrede alle fünf SWAPO- und zwei Oppositionsabgeordneten zur Einheit auf. Seit November stand Rundu ohne Stadtführung dar, nachdem die Wahlen immer wieder scheiterten.

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es noch nie so heiß, wie in den vergangenen vier Jahren. Das geht aus einem neuen Bericht der Weltorganisation für Meteorologie hervor. Der Trend sei demnach ein klares Zeichen für den anhaltenden langfristigen Klimawandel. Die Folgen sind extreme Wettereignisse wie Hurricanes, Dürren und Überschwemmungen. Nach Angaben der UN-Sonderorganisation wird dieses Jahr voraussichtlich ähnlich heiß wie das Vorjahr – in Australien gibt es schon jetzt neue Rekordtemperaturen.

Geschrieben von: Redaktion

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7. Februar 2019 – Nachrichten am Mittag

Die Gewerkschaft der Bergarbeiter MUN befürchtet negative Folgen durch den Verkauf des größten Urantagebaus der Welt, Rössing, an ein chinesisches Unternehmen. Damit seien 90 Prozent des Uranabbaus in Namibia in Hand chinesischer Betriebe, heißt es. Man appelliere an die Regierung gemeinsam mit MUN und den neuen Eigentümern ordentliche Arbeitsbedingungen für die Bergleute zu garantieren. Zudem hat die Gewerkschaft die anstehende Schließung des Zinkwerkes Scorpion zur Kenntnis genommen. Auch hier seien viele Arbeitsplätze für junge Namibier in Gefahr. Die anstehende Parteikonferenz […]

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