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8. Juli 2022 – FarmerNews

todayJuli 8, 2022

Hintergrund
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Der Russland-Ukraine-Krieg lässt die Importpreise für Pestizide und Pflanzenschutzmittel in die Höhe schnellen. Aber auch der Gesamtimport ist der Statistikagentur NSA nach im ersten Quartal deutlich nach oben gegangen. So wurden 11.380 Tonnen aus Russland importiert, mehr als sieben Mal so viel wie im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Wert der Importe lag bei 160 Millionen Namibia Dollar, gegenüber 6,4 Millionen Dollar in den ersten drei Monaten 2021. Der Bezugspreis legte von knapp fünf Namibia Dollar pro Kilo auf mehr als 14 Dollar zu.

Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein will die intensive Landwirtschaft weiter vorantreiben. Nur mit großen Produktionsmengen sei eine Nahrungsmittelversorgung garantiert. Mechanisierung und Modernisierung der Landwirtschaft seien dabei unabdingbar, auch wenn dies womöglich Arbeitsplätze kosten würde. Namibia müsse es zudem erreichen weit weniger abhängig von Regenfällen zu werden. Dies sei durch einen verbesserten Bewässerungsfeldbau möglich. Insgesamt sei es das Ziel, dass die Landwirtschaft wieder einen größeren Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt leiste, so wie es auch die Anzahl der direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängigen zeige.

Die steigenden Treibstoffpreise sind insbesondere für die Landwirtschaft ein großes Problem. Laut Minister Calle Schlettwein nutze die Landwirtschaft überdurchschnittlich viel Treibstoff, unter anderem auf den Farmen aber auch zum Transport von Frischeprodukten zu den Großhändlern und Märkten. Es bestehe die Gefahr, dass das Wachstum in dem Sektor durch die hohen Diesel- und Benzinpreise zu Nichte gemacht werde. Dies treibe die Inflation im Nahrungsmittelbereich weiter an. Treibstoff ist in diesem Jahr bereits bis zu 40 Prozent teurer geworden.

Geschrieben von: Redaktion

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