2022

9. Dezember 2022 – FarmerNews

todayDezember 6, 2022

Hintergrund
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Generalstatistiker Alex Shimuafeni sieht einen weiterhin großen Nachholbedarf bei der Erhebung landwirtschaftlicher Daten und Statistiken. Es gäbe in diesem Bereich, nicht nur in Namibia, aber praktisch afrikaweit, zu wenig Informationen rund um die Landwirtschaft, Nahrungsmittelsicherheit und Ernährung. Es sei wichtig, dass sich auch Verbände und Privatunternehmen in diesem Bereich engagieren. Für Namibia gäbe es verschiedenen Pläne und Ideen, dass mehr landwirtschaftliche Daten gewonnen werden. Diese seien Voraussetzung, um den Sektor weiterzuentwickeln, da man nur mit einem besseren Verständnis Veränderungen vorantreiben könne.

Der Staat will deutlich mehr dafür tun, dass einheimische Pflanzen stärker landwirtschaftlich genutzt werden. Dafür sei ein intensiver Austausch traditionellen Wissens nötig. Nachdem es viele Jahre gedauert hatte die nötigen Strukturen und Gesetze aufzubauen, sei es nun an der Zeit die Nutzung aktiv voranzutreiben. Es gehe auch vor allem darum diese Pflanzen international, u. a. in der Pharmaindustrie, zu vermarkten. Schon seit Jahrzehnten habe unter anderem die Teufelskralle Erfolge in diesem Bereich gefeiert. Sie werde derzeit vor allem nach Deutschland und Frankreich exportiert und bringe bis zu 30 Millionen Namibia Dollar pro Jahr ein.

Die erste Ladung einer Düngemittelspende aus Russland befindet sich auf dem Weg nach Afrika. Erst letzte Woche hatte Namibia eine mögliche Spende aus Russland begrüßt, da die Düngemittelpreise aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges und der Sanktionen gestiegen sind. Nun durfte ein Schiff mit 20.000 Tonnen unter Beachtung der Sanktionen aus den Niederlanden auslaufen. Es handele sich um Teile der mehr als 260.000 Tonnen russischen Düngers, der in der EU gelagert ist. Diese erste Lieferung soll in Mosambik anlanden und sei für Malawi bestimmt. Namibia könne aber auch in Kürze mit der ersten Lieferung rechnen.

Geschrieben von: Redaktion 2

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