2017

9. März 2017 – Nachrichten am Morgen

todayMärz 9, 2017

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Die Regierung Namibias bleibt angesichts schlechter wirtschaftlicher Lage auf ihrem Sparkurs. Finanzminister Calle Schlettwein habe in seinem gestern vorgelegten Haushaltsentwurf Ausgaben von 62,5 Milliarden Namibia Dollar vorgesehen, berichtet der Namibian. Das seien zwar 1,7 Prozent mehr als im reduzierten laufenden Etat. Bei erwarteten Einnahmen von 56,4 Milliarden Dollar dürfte die Neuverschuldung dennoch auf 6,1 Milliarden Dollar sinken. Der größte Anteil der Ausgaben entfällt trotz einer Kürzung von 12,8 auf knapp 12 Milliarden Dollar weiterhin auf die Bildung. Der Beitrag für Armutsbekämpfung wird von 2,9 auf fast 3,3 Milliarden Dollar aufgestockt.

 

Die Regierung will die Steuern nicht erhöhen. Das habe Finanzminister Calle Schlettwein gestern bei Vorlage des Haushaltsentwurfes erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Allerdings sollen demnach Alkohol und Tabak stärker besteuert und die Abgabe auf Treibstoff erhöht werden. Schlettwein rechnet mit höheren Einnahmen durch die Zollunion SACU sowie durch einen Anstieg der Exporte im Bergbau-Sektors. Insgesamt sollen die zu erwartenden Einnahmen von 51,5 Milliarden Namibia Dollar im laufenden Finanzjahr auf 56,4 Milliarden im kommenden Finanzjahr steigen.

Beim Schlachtbetrieb von Meatco in Windhoek sind sieben Mitarbeiter durch ausgetretenes Ammoniak-Gas verletzt worden. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, ist ein Arbeiter noch in kritischem Zustand. Ursache war demnach ein Leck an einer unter Druck stehenden Leitung des Kühlsystems. Der Schlachtbetrieb sei sofort eingestellt und die rund 670 Mitarbeiter seien evakuiert worden. Laut Meatco steht der Schaden noch nicht fest. So müssten etwa 70 betroffene Tier-Schlachtkörper erst noch vom Veterinäramt untersucht werden.

Bei einem Brand in einem Kinderheim in Guatemala sind mindestens 20 Mädchen ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Laut Medienberichten war zuvor eine Revolte gegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauch durch das Personal und schlechte Lebensbedingungen ausgebrochen. Es hatte bereits zuvor Berichte über Misshandlungen in der Unterkunft gegeben, Dutzende Kinder waren vergangenes Jahr davongelaufen

Bei seinem Antrittsbesuch in Polen hat Außenminister Gabriel die enge deutsch-polnische Freundschaft betont. Das sei ein großer Schatz, sagte Gabriel mit Blick auf die dunklen Kapitel der gemeinsamen Geschichte. Differenzen wurden in der Europapolitik deutlich, Sorgen äußerte Gabriel auch bezüglich der Unabhängigkeit der Justiz und der Medien in Polen. Nach dem Treffen ging es für den Außenminister weiter nach Russland – dort kommt er heute mit seinem Amtskollegen Lawrow und Präsident Putin zusammen.

In Brüssel beginnt heute der zweitägige EU-Gipfel. Themen sind unter anderem eine engere Zusammenarbeit bei der Sicherheitspolitik und die Ausrichtung der EU nach dem Brexit. Außerdem entscheiden die Staats- und Regierungschefs heute über eine zweite Amtszeit für EU-Ratspräsident Tusk. Der Pole bekommt dabei Gegenwind aus seiner Heimat. Die rechtsnationale Regierung in Warschau hat einen Gegenkandidaten aufgestellt.

Die Deutsche Höhere Privatschule (DHPS) hat demnächst eine der modernsten Sporthallen in Namibia. Wie die Deutsche Botschaft gestern mitteilte, wird die bestehende Turnhalle in den kommenden Monaten erweitert und verbessert. Das Auswärtige Amt stelle dafür einen Beitrag von 1,2 Millionen Euro bereit – das sind nach derzeitigem Wechselkurs 16,6 Millionen Namibia Dollar. Der Vertrag wurde laut Mitteilung am Montag von Botschafter Christian Schlaga und den Vertretern des Deutschen Schulvereins Windhoek, Niels Serrer und Conville Britz, im Beisein der Schulleiterin Kristin Eichholz unterzeichnet. Die Einweihung der neuen Sporthalle ist im kommenden Jahr geplant. Damit könne die DHPS ein ausgezeichneter Gastgeber der nächsten Olympiade der Deutschen Auslandsschulen im südlichen Afrika sein.

Geschrieben von: Redaktion

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9. März 2017 – Sport am Morgen

Namibischer Sport Boxen Das von den staatlichen Einsparungen ebenfalls betroffene „Namibian Professional Boxing and Wrestling Control Board“ wird die ausstehenden Prämien und Gehälter an seine Mitglieder zahlen. Zuvor hatten verschiedene Boxställe die Zahlungsmoral des Rates bemängelt, insbesondere nachdem nach der Boxing Bonanza am vergangenen Wochenende keinerlei Gelder ausgezahlt wurden. Der Rat verwies darauf, dass vom zuständigen Ministerium 250.000 Namibia Dollar noch ausstehen. Internationaler Sport Fußball Am zweiten Tag der Achtelfinalrückspiele in der UEFA-Championsleague kam Dortmund zu Hause gegen Benfica Lissabon […]

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