19. Juni 2021 - FarmerNews

Erstmals wurde im vergangenen Monat der erste namibischen Wagyu-Ochse geschlachtet. Dies ist ein besonderes Kapitel in der erst wenige Jahre alten Zucht im Land. Die aus Japan stammende Rasse ist für ihr hochwertiges, marmorartig durchzogenes Fleisch bekannt. Die Produkte gelten als die teuerste auf dem weltweiten Fleischmarkt. Zuchtgrundlage sind Samen eines Bullen aus Japan, die in lokalen Beefmaster-Sussex-Rindern genutzt werden. Lokale Schlachthöfe wurden bereits in der Verarbeitung von Wagyu angelernt, damit kein kostbares Fleisch verloren gehe. Beaufsichtigt werde Zucht in Namibia von der Namibia Wagyu Breeders’ Association, die eng mit dem World Wagyu Council zusammenarbeitet.

 

Trotz der laut dem Landwirtschaftsministerium bisher sehr erfolgreichen Impfaktion gegen die Maul- und Klauenseuche soll sich diese in der Region Sambesi deutlich ausbreiten. Bisher sei diese bei knapp 800 Rinder nachgewiesen worden. Vor allem im Osten der Region soll sich diese weiter ausbreiten. Die Impfquote läge bei 93 Prozent oder mehr als 68.500 Rinder, heißt es. Um einer weiteren Verbreitung der MKS Herr zu werden, sollen nun kurzfristig noch mehr Rinder geimpft werden.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage:  In den nördlichen kommerziellen Farmgebieten bleibt es warm um 25 Grad am Tag und um 10 Grad in den Nächten. Zum Ende der Woche nachts kühler bei 7 Grad.  am Tag und um 10 Grad in den Nächten. Im Mais-Dreieck, ebenso wie in allen anderen Landesteilen, insgesamt kühler. Tagsüber 21 bis 24 Grad, nachts um 8 Grad. Ebenfalls zum Wochenende nachts deutlich kühler bei 2 Grad. Im Osten und um Windhoek stets nur um 20 Grad am Tag und 5 Grad in den Nächten. Mit Frost muss ab Donnerstag gerechnet werden. Im Süden ab der Wochenmitte nur noch 13 Grad tagsüber und 0 Grad in den Nächten. Die Brandgefahr ist landesweit „hoch“. Es wurden praktisch keine Veldfeuer gemeldet. Die UV-Strahlung ist mit einem Wert von 5 bis 7 „moderat“ bis „hoch“.

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