6. August 2021 - FarmerNews

Die Holzkohleproduktion nimmt eine immer wichtigere Position in der namibischen Landwirtschaft ein. Mittlerweile ist Namibia der zweitgrößte Exporteur von Holzkohle nach Europa. 2020 wurden 80.000 Tonnen in die Europäische Union ausgeführt. Die sind etwa zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als jeder siebte Sack Holzhohle in der EU stammt aus Namibia, Tendenz auch in Zukunft weiter steigend Davor liegt nur die Ukraine.

 

Von Januar bis Juni wurden deutlich weniger Rinder und Schafe als im gleichen Vorjahreszeitraum vermarktet. Lediglich 95.000 Rinder wurden gehandelt, etwa 25 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2020. Im Fünf-Jahres-Durchschnitt beträgt der Rückgang sogar nahezu die Hälfte. Bei den Schafen ist die Situation noch schwieriger. Lediglich 220.000 Tiere wurden vermarktet, knapp 50 Prozent weniger als von Januar bis Juni des Vorjahres. Dem Fleischrat nach ist dies weiterhin der mehrjährigen Dürre geschuldet. Viele Farmer würden ihre Bestände aufrüsten, so dass in Zukunft wieder bessere Zahlen erwartet werden.

Die Region Omaheke bleibt das „Cattle Country“ in Namibia. Laut dem dortigen Gouverneur Pijoo Nganate seien die Nutzviehbestände weiter ansteigend. Er rechne damit, dass alleine in Omaheke mehr als 300.000 Rinder in diesem Jahr versteigert werden. Im Finanzjarh 2020/21 waren es lediglich knapp 62.000 bei mehr als 100 Auktionen. Seine Region werde auch weiterhin auf die Landwirtschaft setzen, so Nganate in seiner Ansprache zur Lage der Region.

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