13. August 2021 - FarmerNews

Die Teufelskralle spielt weiterhin eine wichtige landwirtschaftliche Rolle in der Region Omaheke. Binnen eines Monats haben zwei kommunale Conservancies Einnahmen von nahezu 300.000 Namibia Dollar mit dem Sesamgewächs generiert. Die Teufelskralle, für die Namibia international bekannt ist, wird vor allem auch für medizinische Zwecke genutzt. Schwerpunkt des Einsatzes sind Arthrose und Magenprobleme. Namibische Teufelskralle geht vor allem auch nach Deutschland. Zuletzt wurden mehr als 100 kommunale Teufelskrallen-Farmer mit 1,5 Millionen Namibia Dollar unterstützt, um ihre Betriebe auszubauen.

Der Fleischrat hat vor möglichen Konsequenzen der Abschaffung des Veterinärzauns gewarnt. Das würde mit dem Verlust des offiziellen Seuchenstatus durch die Weltorganisation für Tiergesundheit einhergehen. Ein solcher Schritt sei nur möglich, wenn gleichzeitig die regelmäßigen Viehwanderungen zwischen Namibia und Angola gestoppt würden. Solange die Grenze zum nördlichen Nachbarland so durchlässig sei, müsse die sogenannte „Rote Linie“ intakt bleiben, so der Fleischrat. Nur so könne der Zugang zum lukrativen Markt für Fleischexporte erhalten werden. Der durch Windhoeks Bürgermeister Job Amupanda angestoßene Prozess rund um die Abschaffung des Veterinärzauns soll Ende August beginnen.

Nach zwei ohnehin wirtschaftlich schwierigen Jahren muss Namibia Dairies den Gürtel noch enger schnallen. Das Unternehmen der O&L-Gruppe gab eine Gehaltskürzung von 20 Prozent für drei Monate nun bekannt. In gleichem Umfang werde die Arbeitszeit verkürzt. Ziel müsse es sein den Verlust zu reduzieren um den namibischen Molkereibetrieb am Leben zu erhalten. Die Kürzung ist ein weitere Schritt im Rahmen diverser Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Es seien bereits Betriebsabläufe optimiert, Überstunden reduziert und Produktüberprüfungen durchgeführt worden.

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