27. August 2021 - FarmerNews

Die Landwirtschaft trägt aktuell wenig mehr als fünf Prozent zur gesamten namibischen Wirtschaftsleistung bei. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Statistikagentur NSA zur Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei hervor. Dies ist ein Anstieg von nahezu zwei Drittel gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Traditionell nimmt der Anteil, vor allem des Getreideanbaus, im zweiten Quartal eines Jahres aufgrund der Ernteabläufe deutlich zu. So lag im zweiten Quartal 2020 der Anteil der gesamten Landwirtschaft, ohne Fischerei und Forstwirtschaft, am BIP bei 10,5 Prozent.

Die hohen Zahlen an Elefanten im Land können der Landwirtschaft nachhaltig schaden. Die NAU geht aktuell, basierend auf Zahlen des Umweltministeriums aus dem Jahr 2016, von bis zu 30.000 Elefanten aus. Die Natur sei dadurch unter immensen Druck geraten. Aufgrund von Nahrungsmittelmangel würden die Elefanten vermehrt in kommunale, aber auch kommerzielle Farmgebiete ziehen. Dort seien vor allem Wasserstellen und Getreideflächen von den Elefanten zerstört worden.

Der Landwirtschaftsverband NAU bittet um Spenden für seinen „Dare to Care“-Fonds. Diese half in den vergangenen Jahren vor allem Farmer die von der anhaltenden Dürre besonders belastet waren. Ursprünglich wurde dieser aber vor über 20 Jahren im Rahmen von großen Veldbränden eingerichtet worden. Man müsse sich nun wieder auf den Ursprungsgedanken des Fonds besinnen und die von den großen Bränden der vergangenen Wochen betroffenen Farmer und ihre Mitarbeiter unterstützen. Das Spendenkonto ist auf agrinamibia.com.na zu finden.

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