3. September 2021 - FarmerNews

Der aktuellsten Statistik für den Rinderexport nach, verließen im Juni mehr als 12.000 Stück das Land. Dies sind nahezu 20 Prozent mehr als im Vormonat Mai, wie die Statistikagentur NSA mitteilte. Auch gegenüber Juni des Vorjahres ist die ein Zuwachs von etwa einem Fünftel.  Hingegen ist die Zahl der Kleinvieheinheiten im Juni rückläufig gewesen. Es wurden knapp 52.000 Stück Kleinvieh exportiert, gegenüber nahezu 54.000 im Mai. Im Juni 2020 lag die Exportzahl lediglich bei knapp 38.000 Stück.

Namibia kann bei vielen landwirtschaftlichen Produkten gut auf dem Weltmarkt mithalten. So zähle die Qualität des Rindfleisches laut Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein zu dem besten der Welt. Gleiches gelte für Tafeltrauben, Spargel, Datteln, Lamm, Fisch und Heidelbeeren. Um mit der Landwirtschaft wohlhabend zu werden, sei der Export das einzige probate Mittel. Die 2,4 Millionen Einwohner im Land bilden einen viel zu kleinen Markt. Exportschlager nach Deutschland sind vor allem Tafeltrauben vom Oranje und Heidelbeeren aus dem Norden.

Der Kampf gegen die Heuschreckenplage im Norden wird nun auch digital geführt. 30 Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums wurden nun von der FAO in der Nutzung eines dafür vorgesehenen Mobilapps geschult. Diese soll bei der Früherkennung und bei der Überwachung der Schwärme zum Einsatz kommen. Zudem soll durch eine bessere Datenerfassung eine schnellere und gezieltere Reaktion der Behörden ermöglicht werden. Die eLocust3m-App soll künftig auch in Angola, Botswana, Sambia und Simbabwe zum Einsatz kommen.

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