17. September 2021 - FarmerNews

Farmer in den nördlichen Kommunalgebieten haben sich hinter die Forderung zur Abschaffung des Veterinärzauns gestellt. Dies dürfe aber nur geschehen, berichtet New Era, wenn die Fleischindustrie des Landes davon nicht betroffen wird. Der Namibia National Farmers Union habe die Fleischindustrie einen hohen Stellenwert im Land und sei auch für den Export besonders wichtig. Deshalb dürfe diese niemals durch die Abschaffung der roten Linie eingeschränkt werden. Es gehe den Farmer im Norden lediglich darum, auch am lukrativen Fleischmarkt teilhaben zu können.

Die Kosten für die Nutztierhaltung nehmen unaufhörlich weiter zu. Laut dem Landwirtschaftsverband NAU bewegen diese sich auch deutlich über der offiziellen Inflation. Im ersten Halbjahr des Jahres haben Farmer demnach etwa sieben Prozent mehr für Produktionsmittel ausgegeben. Der Anstieg gründet sich vor allem auf gestiegenen Treibstoffpreisen, nötigen Instandhaltungsarbeiten sowie Kapitalausgaben. Im gleichen Zeitraum nahm aber auch der Verdienst der Farmer deutlich zu. So wurden Schafe für 26 Prozent mehr, Rinder für knapp 18 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2020 abgesetzt.

Das Landwirtschaftsministerium hat zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen für die Jugend des Landes ins Leben gerufen. Damit sollen Nachwuchs- und Jungfarmer gefördert werden. Mittlerweile gäbe es landesweit bereits 144 landwirtschaftliche Entwicklungszentren. Zu den nun angebotenen Fortbildungen zählen unter anderem das „Dry Land Crop Production Programme“ und das „Comprehensive Conservation Agriculture Programme“.

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