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10. Juni 2021 - Nachrichten am Mittag

Die UN-Generalversammlung hat eine politische Erklärung zur verstärkten Bekämpfung von HIV/Aids verabschiedet. Unter dem Co-Vorsitz von Namibia formulierten die 193 Mitgliedsstaaten das Ziel, HIV/Aids bis 2030 als Gesundheitsgefahr zu eliminieren. Vize-Präsident Nangolo Mbumba zeigte sich in einer Rede stolz über die Rolle Namibias beim Zustandekommen der Erklärung. Es gebe aber noch viel zu tun: „Unequal progress in reducing new HIV infections, limited access to treatment and unending Aids related deaths-with too many vulnerable people left behind, these remain a concern.” Zum Erreichen der nun gesetzten Ziele sollen in einem Zwischenschritt zunächst bis 2025 die jährlichen Neuinfektionen unter die Marke von 370.000 gedrückt werden.

Nach diversen Schulen hat nun auch die Universität für Wissenschaft und Technik den Präsenzunterricht wieder eingestellt. Das teilte die NUST gestern in einem Statement mit. Ausgenommen davon sind zunächst mündliche Prüfungen. Derweil betonte Gesundheitsminister Kalumbi Shangula gestern die Notwendigkeit von zusätzlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus. Außergewöhnlichen Zeiten verlangten nach außergewöhnliche Mittel, so der Gesundheitsminister. Im Parlament erklärte er gestern, dass man einen erneuten Lockdown verhindern wolle, die Situation aber regelmäßig neu bewertet werden müsse.

Die Polizei hat zwei mutmaßliche Drogenschmuggler am Grenzposten Ariamsvlei festgenommen. Die beiden Männer sollen im Besitz von über 35 Kilogramm Cannabis gewesen sein. Die Drogen wurden der Polizei nach bei der Kontrolle der Ladung eines Lasterwagens gefunden. Der Straßenwert wird auf 1,7 Millionen Namibia Dollar geschätzt. Es ist der zweite große Drogenfund in dieser Woche, erst gestern hatte die die Polizei in Swakopmund Cannabis im Wert von etwa 1,3 Millionen Namibia Dollar sichergestellt. 

Das Finanzministerium hat Berichte zurückgewiesen, wonach der Überbrückungskredit des Internationalen Währungsfonds IMF an eine Einfrierung der Gehälter von Staatsbediensteten gekoppelt ist. Entsprechende Vereinbarungen seien bereits seit 2018 in Kraft, um die aufgeblähten Gehaltsstrukturen im öffentlichen Sektor einzudämmen. Das erklärte Finanzminister Ipumpu Shiimi in einer Pressemitteilung. Der IMF habe diese Vorgehensweise im Zuge der Darlehensvereinbarung lediglich gelobt, aber nicht zur Bedingung gemacht. Der Kredit in Höhe von rund 3,9 Milliarden Namibia Dollar war im März aufgenommen worden. Er soll Teile des Haushaltsdefizits von beinahe 16 Milliarden Namibia Dollar ausgleichen.

Nach einem COVID19-Ausbruch im Staatshaus ist mittlerweile die fünfte Person verstorben. Dabei soll es sich übereinstimmenden Medienberichten nach um den Fahrer des Präsidentensprechers handeln. Erst Anfang der Woche war der Tod eines weiteren Mitglieds des Transportpersonals im Zusammenhang mit dem Virus bekannt gegeben worden. Ende Mai waren auch Präsident Hage Geingob und seine Frau Monica Geingos positiv getestet worden. Beide sollen die Krankheit mittlerweile überstanden haben. Einen öffentlichen Auftritt hatte der Präsident seitdem jedoch noch nicht.

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