16. Januar 2016 - Nachrichten am Morgen

Nach der Geiselnahme in einem Hotel im westafrikanischen Burkina Faso haben die Sicherheitskräfte mit der Erstürmung des Gebäudes begonnen. Augenzeugenberichten zufolge ist in der Hotel-Lobby ein Feuer ausgebrochen. Die Angreifer hatten das vor allem bei westlichen Ausländern beliebte Hotel am Abend überfallen und Geiseln genommen. Nach unbestätigten Angaben starben 20 Menschen, 15 wurden verletzt. Ein Ableger der Terrororganisation Al-Kaida hat sich zu der Tat bekannt.

Der deutsche Finanzminister Schäuble schlägt eine EU-weite Sondersteuer vor, um die nötigen Finanzen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise aufzubringen. Am Geld dürfe die Lösung der Probleme nicht scheitern, so Schäuble in der Süddeutschen. Er kann sich deshalb eine EU-weite Sonderabgabe auf Benzin vorstellen. Die Stimmung in der Bevölkerung in Bezug auf die Flüchtlinge dürfte das allerdings nicht verbessern. Bisher hatte Kanzlerin Merkel immer betont, es werde keine Steuererhöhungen geben.

Die polnische Regierung kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Die US-Ratingagentur Standard & Poors hat wegen der umstrittenen Reformen des Verfassungsgerichts und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Es bekommt nur noch die viertbeste Wertung BBB+. Die wechselseitige Kontrolle der Institutionen sei deutlich ausgehöhlt worden, begründete die Ratingagentur ihren Schritt.

Kommentare bei Facebook werden in Zukunft genauer unter die Lupe genommen. Im Auftrag des sozialen Netzwerks wird künftig eine externe Firma prüfen, ob es sich bei geposteten Beiträgen um rechte Hetze handelt. Ist das der Fall, werden die Einträge gelöscht. Facebook reagiert damit auf entsprechende Kritik deutscher Nutzer.

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