17. Januar 2016 - Nachrichten am Morgen

Der Atomstreit mit dem Iran ist beendet. Die EU und die USA haben ihre Sanktionen gegen Teheran aufgehoben. Zuvor hatte die internationale Atombehörde bestätigt, dass der Iran erste Verpflichtungen aus dem Atomabkommen erfüllt hat.

Beim gestrigen Terrorangriff auf ein Hotel in Burkina Faso sind 29 Menschen getötet worden. Der Innenminister des Landes hat die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Unter den Toten befinden sich zwei Schweizer und zwei Franzosen. Zudem wurden bei dem Angriff auf das bei Ausländern beliebte Hotel 30 Menschen verletzt. Die Angreifer hatten in dem Hotel über 170 Menschen als Geiseln genommen, die allerdings befreit werden konnten.  

Die Mehrheit der Briten ist für einen Ausstieg aus der EU. Laut "Mail on Sunday" haben sich in einer Umfrage 53 Prozent der Befragten für eine Abkopplung der Europäischen Union ausgesprochen. Die Anschläge von Paris und die Übergriffe in Köln haben den Europa-Kritikern Zulauf verschafft. 38 Prozent gaben an, die Berichte aus Köln hätten zu einem Umdenken geführt. Der britische Premier Cameron hat angekündigt, seine Landsleute bis spätestens nächstes Jahr über den Verbleib in der EU abstimmen zu lassen.

Trotz Kritik aus den eigenen Reihen stehen die Eigentümerfamilien Porsche und Piech weiter zum neuen VW-Chef Müller. Das berichtet die Bild am Sonntag. Vor allem die Arbeitnehmervertreter sollen mit Müller unzufrieden sein, dessen jüngste Auftritte in den USA Unmut ausgelöst haben. Dort hatte er bei der Fragen zum Abgas-Skandal keine gute Figur gemacht. Müller muss sich am Dienstag vor dem Aufsichtsrat für sein Auftreten in den USA rechtfertigen.

In München startet heute Nachmittag die Internet-Konferenz DLD. Unter anderem kommen auch die Gründer von Whats App und des Online-Streaming-Dienstes Netflix in die bayerische Landeshauptstadt. Bis Dienstag wird über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf alle Bereiche unseres Lebens gesprochen. Ein Thema ist etwa das autonome Fahren, also das selbstfahrende Auto.

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