18. Januar 2016 - Nachrichten am Morgen

Swapo-Generalsekretär Nangolo Mbumba ist schockiert, dass Namibier sich im Streit um Feuerholz zu töten versuchen. Laut Namibian hat Mbumba das Camp der so genannten Struggle Kids in Brakwater nördlich von Windhoek gestern besucht und die rund 460 Bewohner zu Ruhe und Geduld aufgerufen. Die Swapo sei dabei, Wege zu finden, ihnen zu helfen. Am Donnerstag hatte ein Farmer Struggle Kids daran hindern wollen, auf seinem Plot Feuerholz zu sammeln. Im Zuge des Streits wurden vier Menschen verletzt. Nachdem die Struggle Kids Straßen blockiert hatten, schritt am Freitagmorgen eine Sondereinheit der Polizei ein. Die Gruppe hatte vor dem Swapo-Hauptquartier in Katutura gecampt, um Jobs von der Regierung zu fordern, und war Mitte Dezember nach Brakwater verlegt worden.

Die Reform des UN-Sicherheitsrates soll auf dem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) weiter debattiert werden. Das habe der so genannte Zehner-Ausschuss der AU nach seiner Sitzung am Freitag in Windhoek empfohlen, meldet die Presseagentur Nampa. Demnach findet der 26. AU-Gipfel ab Donnerstag in Addis Abeba in Äthiopien statt. Der Zehner-Ausschuss hatte über eine Strategie beraten sollen, Forderungen der AU im Rahmen einer Reform des UN-Sicherheitsrates durchzusetzen. Seit 2005 verlangt die AU ein Veto-Recht und mehr Vertreter für Afrika in einem erweiterten Rat.

Die IS-Terroristen haben offenbar ein weiteres Massakar in Syrien angerichtet. Dabei sollen Aktivisten zufolge mindestens 130 Menschen getötet worden sein. Die Terroristen sollen außerdem mehr als 400 Geiseln genommen haben, darunter viele Frauen und Kinder, berichtet die sogenannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen fordert angesichts der wachsenden Bedrohungslage mehr Geld für die Bundeswehr. Die Bundeswehr sei bei zahlreichen Einsätzen weltweit gefordert, sagte die Ministerin der Bild-Zeitung. Deshalb müsse in Personal und moderne, sichere Ausrüstung investiert werden. "Das werde ich dem Finanzminister wohlbegründet darlegen", sagte von der Leyen. Sie kann dabei auf die Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel bauen. Die hatte sich schon in der vergangenen Woche für eine Anhebung des Wehretats ausgesprochen, berichtet die Bild-Zeitung.

Nach CSU-Chef Seehofer hat jetzt auch der ehemalige CSU-Chef Stoiber Bundeskanzlerin Merkel ein Ultimatum in der Flüchtlingskrise gestellt. Die Kanzlerin habe maximal bis Ende März Zeit, die Zahl der Flüchtlinge zu reduzieren, sagte Stoiber der Süddeutschen Zeitung. Stoiber fordert eine komplette Schließung der Grenze nach Österreich. So sollten die anderen europäischen Länder dazu gezwungen werden, das Flüchtlingsproblem gemeinsam zu lösen, so Stoiber.

Bei der Entwicklung einer wiederverwendbaren Trägerrakete hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX einen erneuten Rückschlag hinnehmen müssen. Nach einem erfolgreichen Start, brach die Rakete bei der Landung auf einer Plattform im Pazifik auseinander. SpaceX möchte Trägerraketen mehrmals verwenden, um die Raumfahrt kostengünstiger und nachhaltiger zu machen.

Junge Unternehmer in Namibia sollten aufgenommene Kredite für ihre Firma verwenden, anstatt sich teure Autos zu kaufen. Dazu habe der erfolgreiche Geschäftsmann Frans Indongo am Samstag aufgerufen, meldet die Presseagentur Nampa. Anlass war die Feier seines 80. Geburtstages in einem Hotel in Windhoek mit mehr als 200 Gästen, darunter Vize-Präsident Nickey Iyambo und Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila. Laut Allgemeiner Zeitung wurde auf der Feier eine Biografie von Indongo vorgestellt. Der 80-Jährige Top-Unternehmer hatte mit einer Schneiderei begonnen und ist heute mit Firmen in vielen Sektoren vertreten, darunter auch im Autohandel.

Im Unabhängigkeits-Stadion in Windhoek finden bis Anfang April keine Spiele der Fußball-Premier-League statt. Das habe das Sportministerium mitgeteilt, meldet die Presseagentur Nampa. Der Rasen müsse für die Austragung des Cosafa Cups im Mai geschont werden. Der Nationalelf Namibias stehe der Platz jedoch zur Vorbereitung auf das Turnier zur Verfügung. Die Brave Warriors sind Titelverteidiger, nachdem sie den Cosafa Cup im vergangenen Mai in Südafrika gewonnen hatten.

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