19. Januar 2016 - Nachrichten am Mittag

Die Anti-Kriminalitätskampagne “Operation Omake” wird nun auch in der Region Omaheke implementiert. Dies kündigte der Regionalkommandeur der Polizei, Josephat Abel, an. Man sei derzeit in intensiven Gesprächen mit staatlichen und privaten Einrichtungen in der Region. So erwarte man uneingeschränkte Unterstützung durch die Lokalverwaltungen. "Operation Omake" wurde im November 2015 durch Staatspräsident Hage Geingob und Sicherheitsminister Charles Namoloh ins Leben gerufen. Durch verschiedene Maßnahmen soll die Kriminalität in Namibia dezimiert werden. Unter anderem werden Kameras installiert, Flussläufe gesäubert und das Konzept der Nachbarschaftswachen aus Windhoek auf andere Städte erweitert.

Nach der Messerattacke auf eine Israelin innerhalb einer israelischen Siedlung im besetzten Westjordanland ist der mutmaßliche Angreifer festgenommen worden. Es handelt sich um einen minderjährigen Palästinenser, teilte die israelische Armee mit. Der junge Mann soll die 38-Jährige erstochen haben. Dabei handelt es sich um das erste Attentat innerhalb einer jüdischen Siedlung seit Beginn der jüngsten Gewaltwelle im Nahen Osten.

Die deutschen Aufklärungstornados können offenbar nachts nicht zu Einsätzen über Syrien und dem Irak starten. Wie die Bild schreibt, werden die Piloten nach einer Aktualisierung der Soft- und Hardware von der Cockpit-Beleuchtung geblendet und müssen deshalb bei Dunkelheit am Boden bleiben. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte, die Techniker hoffen, das Problem bis zum Jahresende beheben zu können. Am Tag seien die Ergebnisse der Aufklärungsbilder sowieso besser.

Das Kudugas-Kraftwerkprojekt bleibt ein strategisch wichtiges Vorhaben. Dies stellte Energieminister Obeth Kandjoze klar. Es sei jedoch derzeit nicht zu finanzieren und werde deshalb vorerst nicht realisiert werden. Vor allem habe der sinkende Wert des Namibia Dollars dazu beigetragen, dass das Projekt zu teuer sei. Man habe zunächst mit Kosten von 12 Milliarden Namibia Dollar gerechnet, die jetzt aber auf deutlich über 17 Milliarden angestiegen seien. Das Kudugas-Kraftwerk sollte bis zu 800 Megawatt produzieren, wovon die Hälfte für den Export vorgesehen war.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.