21. Januar 2016 - Nachrichten am Mittag

Erstmal seit bis zu zwei Jahren haben einige Stauseen in Namibia wieder Zufluss erhalten. Wie der staatliche Wasserversorger NamWater mitteilte, sind darunter auch die für die Windhoeker Wasserversorgung wichtigen Stauseen Omatako und Von Bach. Ihr Wasservolumen stieg um 0,3 beziehungsweise 0,5 Prozentpunkte. Dennoch gelten für Windhoek weiterhin uneingeschränkt die Wasserspar-Maßnahmen. Indessen erhielten weite Teile des Landes in der vergangenen Nacht ausgiebige Niederschläge. Der Spitzenwert von fast 100 Millimeter wurde aus Nina gemeldet. In Windhoek regnete es ebenfalls mit bis zu 80 Millimeter stark.

Namibias Tourismus schwächelt. Wie aus dem aktuellen „FNB-FENATA Tourism Index“ hervorgeht, sank die Bettenauslastung im dritten Quartal 2015 um 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Trend sei jedoch, vor allem aufgrund des schwachen Namibia Dollars, im vierten Quartal nicht zu beobachten gewesen. Der „Tourism Sentiment Index“, der die Zukunftserwartungen der Tourismusunternehmen in Namibia berücksichtigt, stieg hingegen deutlich an. Dieser steht nun bei 1,85, gegenüber 0,68 vor einem Jahr. 47 Prozent der Tourismusunternehmen sehen eine deutlich steigende Nachfrage. Indessen hat auch die Tourismusindustrie in Südafrika mit einem Rückgang der Touristen um acht Prozent zu kämpfen.

Nachdem Österreich eine Flüchtlingsobergrenze beschlossen hat, reagieren jetzt Staaten entlang der sogenannten Balkanroute und verschärfen die Regeln für die Ein- beziehungsweise Durchreise für Flüchtlinge. Serbien und Kroatien wollen nur noch Menschen über die Grenze lassen, die in Österreich oder Deutschland Asyl beantragen wollen. Unterdessen sitzen zwischen Griechenland und Mazedonien mehrere hundert Flüchtlinge fest. Mazedonien hat die Grenze für die Schutzsuchenden, vorrübergehend, wie es von Behörden heißt, ganz geschlossen.

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